Finaler Spendenstand: 4215,-Euro!

4215,- Euro -  das ist der finale Spendenstand! Eine stolze Summe, mit der wir so nie gerechnet hätten. Und jeder Cent davon kommt direkt bei den Kindern im Kinderheim St. Michael an. Vielen lieben Dank an alle, die gespendet haben für euren tollen Einsatz!

 

Mit einem Teil des Geldes können zwei Mädchen Therapiereitunterricht erhalten. Durch einen Schicksalschlag sind sie nun seit über einem halben Jahr im Kinderheim. Heilpädagogisches Reiten hilft zu emotionaler Stabilität zu finden und lehrt den verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren. Den Mädchen steht ihr ganz eigenes kleines Abenteuer bevor: Eine Nacht mit anderen Kindern und den Pferden zusammen auf der Koppel. Klingt nach einem unvergesslichen Erlebnis.

 

Ein Ausflug mit einem tollen Programm für mehrere Kinder kann dank euch ebenfalls finanziert werden. Klettergarten, Freizeitpark,... für die meisten Kinder ganz normal in den Sommerferien mit Ihrer Familie Ausflüge zu unternehmen. Wem diese Möglichkeiten nicht von seiner Familie mitgegeben wird, für den ist es umso wichtiger die Erfahrung machen zu dürfen, etwas gut zu können oder einfach mit anderen Gleichaltrigen mitreden und mithalten zu können und nicht im bekannten Abseits zu stehen. Dank eurer Unterstützung können die Kinder einen tollen abwechslungsreichen Ausflug erleben!

 

Kurz vorm Start der Rallye sind beim Kinderheim noch Spenden von Theresa in Höhe von 25,- €, Marcel i.H.v. 85,- € und Polar Parts i.H.v. 150,- € eingegangen. Vielen Dank an euch für euren Einsatz! Renate und unser neuer Freund aus Polen haben während der Rallye je 20,- € an das Kinderheim gespendet. Herzlichen Dank für euren Beitrag!

 

PS: Wer spenden wollte, und es vergessen hat oder lieber zu einem bestimmten Anlass spendet - Der Spendenlink bleibt unabhängig vom Baltic Sea Circle 2017 aktiviert. Wer die Kinder im Kinderheim St. Michael unterstützen möchte, kann dass also nach wie vor bequem über den Spendenlink spenden. Wir sagen schon mal Danke im Namen der Kinder!

 

Spendenlink

Tag 16 - We made it!

Früh morgens verlassen wir den exklusiven Campingspot. Da wir noch die Fotos für unser Roadbook drucken müssen, machen wir uns auf direktem Weg nach Hamburg. Auf einmal sind wir in Deutschland. Es lebe das Schengen-Abkommen! Danke EU! Am letzten Rallye-Tag sind Autobahnen erlaubt. Was für ein Luxus! Allerdings merken wir im direkten Vergleich, dass die Fahrweise der deutschen Autofahrer zumindest nicht besser ist, als in manch von uns durchreisten Land.


13:00 Uhr. Ankunft in Hamburg. Wir drucken die Fotos. Das halbe Team nutzt den Aufenthalt in der Drogerie, um sich wieder für die Zivilisation auszustatten.
Ab 16 Uhr ist Zieleinfahrt am Hamburger Fischmarkt. Wir haben noch Zeit und checken in der Superbude ein. Dank dem Team #204 "Hoffmann Racing" gibt es für Baltic-Sea-Circle-Teilnehmer special conditions in der Superbude. Genial! Bereits einen Tag zu vor zu wissen, wo man schlafen wird -  wie komfortabel. Check-In in der Superbude: Wir bekommen ein upgrade -  Super diese Superbude. Unser Zimmer ist rießig. Es gibt 2 Doppelbetten. Auf eines schmeißen wir uns direkt vor der Dusche. Das andere Doppelbett wird das Sauberbett zum Schlafen. Kaum ist man wieder in der Zivilisation achtet man wieder penibel auf sowas. Um kurz vor 16 Uhr verlassen wir das Schmutzbett und machen uns bereit für die Zieleinfahrt! Die Teamdichte auf dem Weg zum Fischmarkt nimmt zu. Endlich: Wir sehen schon die Flaggen und Banner des Baltic Sea Circle und die Zieldurchfahrt. Aus dem Radio schmettert mal wieder Freddy Mercury. Wir haben es geschafft! Ziel! Fast 8.000 km um die Ostsee. Am Ziel warten wir auf unsere Franken-Connection, um sie bei der Zieleinfahrt abzuklatschen. We all made it! Ein Team musste das Auto in der Presse in Riga zurücklassen. Sie laufen zu Fuß in das Ziel! Wir entdecken bekannte Gesichter, aber auch Teams, die man noch die vorher gesehen hat. Um uns für die Party zu stärken, entspannen wir noch kurz in der Superbude.

Im alten Mädchen hat die Siegerehrung bereits begonnen. Das Frühstücks-Team von der Grenze #176 "Saab 'n' Friends" gewinnt den Baltic Sea Circle - verdient. Keine Challenge wurde ausgelassen, der Saab wurde sogar kurz vorm Ziel noch auf Legosteine aufgebockt.

 

Da mal eben vergessen wurde, die Veranstaltung im alten Mädchen anzumelden hat die Küche bei dem sturmartigen Andrang von 600 Personen gestreikt. Nicht so super finden wir. Ein kleiner Foodtruck wird in Beschlag genommen. Die Teams zerstreuen sich recht schnell. Aber wir wollen noch nicht ins Bett. Mit den Teams Alpujarra, die Goldenen Jungfrauenadler, 3 Monkeys and a Mulli ziehen wir weiter ins Schanzenviertel. Wir feiern uns. Die Teams Spalter Schwede, Gscheid Bläid, Hops of Deliverance und die Werft Calvörde finden auch den Weg zur Eckkneipe. Bei Bier, Wodka und Aperol schmieden wir bereits die nächsten Pläne. Es wird definitv ein Wiedersehen geben: Konvoi fahren, Funken, Grillen, Lagerfeuer in der Fränkischen! Unser Plan lindert den Wehmut, dass es jetzt vorbei sein soll. Keine nächtliche Schlafplatzsuche mehr, keine dreckverkrusteten Schuhe im Kofferaum, keine Suche auf der Karte nach dem richtigen Weg. Die Nacht gehört uns und über das Ende schweigen wir.

 

Tagesaufgabe

Zieleinfahrt

 

Lied des Tages

Robin Schulz feat. Francesco Yates - Sugar

 

Moment des Tages

Das Ziel. Das Ende. Die Freude. Die Wehmut.

 

Gesprächsthema des Tages

Wie? Vorbei?

 

Status Elchi

Hat seine Prüfung mit ein paar kleinen Macken bestens bestanden. Er erhält erstmal eine wohlverdiente Pause und danach eine Wellness-Kur.

 

Gefahrene Kilometer GESAMT:

7.910

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 1 / 25

 

Verwahrlosungsgrad

Super dank Superbude.

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 15 - Ohne Fotos keine Competion

Wir kosten noch die Regenwalddusche und das W-lan im Hotel aus. Um 12: 30 Uhr sind wir an der Grenze. Das Wetter bleibt komplett verregnet. Der Hauptgrund, warum es heute weniger Bilder gibt. 15 Minuten später haben wir den russischen Grenzposten passiert. Euphorie. Freude. Glücksgefühle. So schnell hatten wir das nicht erwartet. Fühlen uns fast überrumpelt. Dann sichten wir die Autoschlange vor dem polnischen Grenzposten. Die Warterei beginnt von neuem. Wir werden gefragt, ob wir Zigaretten und Alkohol dabei haben. Unisono verneinen wir sofort beides. Auf dem Weg zum Auto schauen wir uns an: Kein Alkohol? Wir haben doch mindestens 10 Liter Alkohol im Kofferraum. Immerhin haben wir vor der russischen Grenze der heißen Ware von den Hops of Deliverance noch Asyl gewährt. Egal. Tür zu und Gas! Nach insgesamt 3 Stunden sind wir endlich in Polen. Endlich wieder normale Straßen, so wie wir sie kennen. Straßenschilder geben die Richtung an. Nach Karte fahren wird so viel einfacher. Die Polen können es mit ihrem Fahrstil locker mit den Russen aufnehmen. Auch hier gelten die Geschwindigkeitsbegrenzungen wohl als gut gemeinte Empfehlung. Wir überlegen, ob wir die Schilder möglicherweise falsch verstehen. 90 heißt nicht bis 90 km/h, sondern mindestens 90 km/h.

Wir stärken uns beim Schachtelwirt. Auf dem Weg nach Stettin machen wir an der Marienburg halt. Zeit für eine Besichtigung haben wir nicht. Wir wollen morgen um 16 Uhr am Ziel in Hamburg einfahren. Ein paar Challenges stehen ebenfalls noch auf unserer to-do-Liste. Auf jeden Fall wollen wir noch tauschen. Mittlerweile sind wir stolze Besitzer eines Magneten aus dem Hotel in Kaliningrad. Wie das passieren konnte, ist uns auch nicht ganz klar. Aus tausche einen Gegenstand in einen höherwertigen Gegenstand, haben wir "Tausche was cooles in totalen Schrott" gemacht. Weder in Estland noch in Lettland konnten wir tauschen. Verzweifelt haben wir in Litauen vor der Grenze an einer Tankstelle wahllos Leute angesprochen. Eine nette Familie war sofort begeistert von der Rallye - It´s for charity - weißte Bescheid. Sie haben jedoch nur ihren Hund in ihrem Porsche Cayenne dabei. Wir lehnen ab. Sie wollen uns Bargeld geben. Das lehnen wir ebenfalls ab. Keine kluge Entscheidung wie sich noch zeigen sollte. Die Frau bietet uns schließlich an, in der Tankstelle von dem Geld etwas zu kaufen, dass können wir dann tauschen. Einverstanden. Sie kommt mit diversen Süßigkeiten zurück - Tja. Wir haben angenommen. Nach so viel Mühe und Einsatz wollten wir aus Höflichkeit nicht ablehnen. Goodbye Barry White. Ihr seht die Wunden sind noch offen. Als wir 5 Stunden and der Grenze warten, verputzen wir einen Teil des litauischen Gebäcks. Den Rest tauschen wir in Kaliningrad gegen einen Magneten. Klarer Fail! Aus Rücksicht auf unserer Gefühle bitten wir darum, uns nicht auf Barry White anzusprechen. Wir verabeiten noch.

Zurück in Polen: Den Magneten wollen wir gegen was möglichst sensationelles tauschen. Unter keinen Umständen wollen wir ins Ziel mit einem Werbemagneten aus Kaliningrad einfahren. Wir steuern bei einem Supermarkt auf eine Gruppe junger Männer zu. Wir erklären unser Anliegen und fragen, ob sie was super cooles zum Tauschen haben. Immerhin ist es ja for charity! Sie haben nichts. Aber sie sind gerade dabei für eine Party einzukaufen und laden uns ein. Party in Polen? Keine Frage, wir sind dabei. Wir haben sogar ein Gastgeschenk -  unser letztes Ratsherrnbier. Wir werden freundlich aufgenommen, einige sind schon angeheitert. Unser Gastgeschenk wird gerne angenommen. Deutsches Bier. Natürlich. Als einer von dem Porter-Bier einen kräftigen Schluck nimmt, kommt ihm neben dem verzogenem Gesichtsausdruck nur ein "awful" über die Lippen. Ja ja...das Porter-Bier. Es hat sich unter vielen Rallye-Teilnehmern als Running Gag entwickelt. Es ist ein Pils mit Espresso Geschmack. Ein Nischenprodukt.

 

Unser Auto wird bestaunt, Geschichten werden ausgetauscht. Zufälliger Weise wollte die Gruppe selbst eine polnische Charity Rallye fahren. Leider hat es das Fahrzeug nicht bis zum Start geschaftt. Wir erhalten noch eine Bargeld-Spende von 20 US-Dollar. Im Austausch für unseren Magneten bekommen wir einen Wein mit Pflaumen Geschmack. Man ist ehrlich zu uns: der Wein kostet umgerechnet 17 Cent. Die Geste zählt. Oder es war die Revanche für das Porter-Bier? Weiteres Bier findet seinen Weg in unseren Kofferraum. Man schenkt uns einen Schlüsselanhänger, eine kleine selbstgemachte Schnitzerei. Unglaublich, diese Gastfreundschaft. Zuletzt können wir noch eine weitere Challenge erledigen: Mache ein Foto mit möglichst vielen Leuten oder einem Dorf, die "Thumbs Up" zeigen. Alle kommen für das Foto zusammen. Gerne würden wir länger bleiben, aber wie so oft auf der Rallye, macht uns die Zeit einen Strich durch die Rechnung. Danke für diesen kurzen Beweis eurer Offenheit und Gastfreundschaft.

 

Kilometer machen, einen Schlafplatz finden. Wir wollen vor Stettin an einem See übernachten. Plötzlich durchfährt uns ein Schreck. Wir haben etwas vergessen. Wir sollen bis zur Zieleinfahrt die Bilder unserer Challenges ausdrucken. Heute ist Samstag. Es ist 21:00 Uhr. Morgen ist...Sonntag. Wie konnten wir das vergessen. Unruhe macht sich breit. Google ist dein Freund und hilft die Nerven zu beruhigen. In Hamburg gibt es einen Drogeriemarkt, der jeden Tag geöffnet hat. Ein kurzer Anruf gibt Sicherheit. Puh. Glück gehabt. Dann doch mal bald ein Nachtlager finden.

 

Die Suche gestaltet sich ähnlich wie in Schweden als sehr schwierig. Alles zugebaut. Oder abgesperrt. Ein dunkles Waldstück erweist sich für eine Teamhälfte als zu gruselig. Unsere Notlösung: einer Trucker-Rastplatz an einer Tankstelle. Nicht sehr schön, aber zweckmäßig. Unser Elch reiht sich zwischen die Trucks ein und wir legen uns für eine kurze Nacht schlafen.

 

Tagesaufgabe

Drucke die Beweisfotos für die Challenges und klebe sie in das Roadbook

 

Lied des Tages

Autobahn - LaBrassBanda

 

Moment des Tages

Der Moment wenn du realisierst: du musst Bilder Drucken, aber morgen ist Sonntag.

 

Gesprächsthema des Tages

Polnische Gastfreundschaft

 

Status Elchi

Same as before + die Fahrertür lässt sich nicht mehr gewaltfrei öffnen. Scheinbar verzogen. In Rußland gab es an Rastplätzen Rampen, mit denen man sein Auto begutachten konnte. Hier leider nicht mehr. Am Wochende haben die Werkstätten zu.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

300 und ein paar zerquetschte. (wird nachgereicht)

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 1 / 24

 

Verwahrlosungsgrad

Live like a Trucker. Smell like a Trucker.

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 14 - Cluburlaub in Kaliningrad

08:00 Uhr. Wir wachen am Strand mit den Füßen zum Meer auf. Jedesmal wieder wunderschön. Wir wollen gleich ohne Frühstück los. Heute steht neben dem Fernsehturm von Riga auch der Grenzübertritt nach Weißrußland an. Das Wetter ist schlecht. Es regnet. Die Wolken hängen tief. Den Weg nach Riga und zum Fernsehturm finden wir schnell, auch wenn uns hier wieder der Verkehr aufhält. Die Infrastruktur scheint noch Nachholbedarf zu haben. Der Fernsehturm liegt in einer Wolkendecke. Wir können nur erahnen wie hoch er tatsächlich ist. Die Challenge haben wir dennoch geknackt. Nächster halt: Kaliningrad.

 

Lettland lassen wir schnell hinter uns. In Littauen haben wir nicht viel Zeit für Sightseeing. Unsere Tagesaufgabe führt uns an den Berg der Kreuze - ein Wallfahrtsort in Litauen. Mysteriöser und fast schaurig. Tausende und abertausende Holzkreuze. Überall verteilt, gesteckt oder gestapelt. Wir basteln uns ein eigenes Kreuz, welches wir auf dem Berg platzieren. Man kann sich etwas wünschen und der Wunsch soll auch in Erfüllung gehen.

 

Weiter Richtung Kaliningrad. Wir entscheiden uns mit den Teams Hops of Deliverance und den Rusty Brothers für den Weg über die Kurische Nehrung. Eine ca. 100 Km lange Halbinsel. Die Fähre schippert uns kurzerhand rüber. Leider immer noch regnerisches Wetter. Die Halbinsel können wir somit auch nur halb genießen. Dennoch sehr beeindruckend. Kann man sich mal für einen späteren Urlaub merken. Fast wie an der Nordsee. Der Grenzübergang liegt noch auf der Halbinsel.

 

Heute ist ein Aufseher am Grenzübergang. Das Bedeutet: Akkurate Gründlichkeit der Beamten. So stehen wir wieder einmal lange an der Grenze. Einige Teams drehen sogar um, da es ca. 5-6 Stunden dauern soll. Wir bleiben. Wollen nach Kaliningrad. Auch einige andere Teams. An der Grenze ist es so toll. Die Stimmung ist ausgelassen. Alle freuen sich. Lachende Gesichter. Gut gelaunte Menschen. Alle lieben russische Grenzen...nicht. Lachanfälle und Resignation im 5-minütigen Wechsel. Wir hätten uns am Berg der Kreuze einen schnelleren Übertritt wünschen sollen. Hilft nichts: Wir packen unsere Brotzeit aus und vespern erstmal gemütlich.

 

Nach ca. 5 Stunden sind wir durch. Kurz hinter der Grenze ein Posten. Ein Nationalpark. 450 Rubel werden fällig. Nicht viel und auch kein Problem, aber dennoch amüsant, da man dem nicht ausweichen kann. Wenigstens erhalten die Russen an dieser Stelle ein kleines Stückchen Grün. Die 450 Rubel sind eine gute Investition. Die Straße ist eine Schneise durch den dichten wilden  Wald. Beeindruckend. Da es viel regnet, sind die Schlaglöcher voll Wasser. Das Wasser spritzt. Wir fahren schon sportlich, trotzdem überholen uns Russen und Littauer auf der engen und durchlöcherten Straße mit geschätzt 120 Km/h.

 

Kaliningrad. Es ist schon dunkel, aber wir erhaschen die ersten Eindrücke. Auch hier einheitlicher Plattenbau, aber deutlich schöner als das, was wir bisher gesehen haben. Es wird viel neu gebaut. Die Stadt wächst. Es ist fast 22:00 Uhr. Kaum Verkehr. Zum Glück. Das Hotel ist schnell gefunden. Es steht noch nicht lange und macht einen guten Eindruck. Das Zimmer ist groß, aber spartanisch eingerichtet. Egal. Es gibt eine Regenwalddusche mit Massagefunktion. Cluburlaub in Kaliningrad, Flatrate an der Cocktailbar. Wir haben so einen Hunger und fragen an der Rezeption wo es noch was zu essen gibt. Die nette Frau bietet uns an, Pizza aufs Zimmer zu bestellen. Ohne uns anzusehen stimmen wir simultan zu. Wir lassen den Abend im Bett bei Pizza und den Erlebnissen der letzten Tage ausklingen.

 

Tagesaufgabe

Finde den Berg der Kreuze und platziere dein selbst gebasteltes Kreuz

 

Lied des Tages

Schnipo Schranke - Cluburlaub

 

Moment des Tages

Grenzübertritt nach Weißrußland

 

Gesprächsthema des Tages

Cluburlaub in Kaliningrad

 

Status Elchi

Same as before

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

gefühlt wie 1000

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 1 / 23

 

Verwahrlosungsgrad

Das Hotel ist wie ein Spa

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 13 - Battle of Baustellen

Der Wecker klingelt. Wir schlafen weiter. Um 13 Uhr starten wir. Heutiges Ziel soll Riga in Lettland sein. Auf dem Weg dahin wollen wir uns noch Tallinn anschauen und dort frühstücken. Der Weg in die Altstadt gestaltet sich bereits zeitintensiver als geplant. Um 15 Uhr sitzen wir endlich in einer Rooftopbar -  es gibt Entenbrust an Karrotten-Wein-Creme. Gutes Frühstück. Tallinn gefällt uns auf den ersten Blick. Die Hauptstadt Estlands hat viel zu bieten - eine mittelalterliche Altstadt, Szeneläden, ausgefallene Bars. Viel Zeit bleibt jedoch nicht. Wir wollen immerhin noch die heutige Challenge erfüllen - ein verlassenes Gefängnis an einem See finden - und suchen den Weg aus Tallinn. Nach etlichen Staus und Baustellen entscheiden wir uns gegen den Umweg zum Gefängnis. Für diese Challenge gab es ohnehin eine Alternative: da auf dem Gefängnisgelände aktuell ein Festival stattfindet, kommt man nicht einfach so rein. Um Zeit zu sparen, entscheiden wir uns für die Alternative: den höchsten freistehende Fernsehturm in der EU. 2 Stunden später lassen wir Tallinn endlich hinter uns. Baustellen gegen Team Road Addiction - 2:0.

 

Es ist spät. Riga werden wir heute nicht mehr erreichen. Wir beschließen an einem Strand Richtung Riga einen Platz zum wild campen zu suchen. Erfolglos. Keine Menschen in Sicht. In einem kleinen Ort entdecken wir schließlich einen Mann, auf den wir sofort zielstrebig zu steuern. Englisch? Fehlanzeige. Er versucht seine Tochter anzurufen, da eilt schon sein Sohn zu Hilfe. Er übersetzt. Jetzt trifft noch die Tochter ein. Zusammen suchen sie uns einen Platz zum Übernachten aus.

 

Für so viel Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bedanken wir uns mit Ratsherrnbier. Der Mann eilt ins Haus und kommt mit estnischem Bier für uns zurück. Herrlich, diese Gastfreundschaft.

 

Wir folgen dem Tipp zu einem Strand. Wir kommen gerade an als die Sonne den Strand lila färbt. Perfekt!

 

Dieser Strand scheint aber auch bei Einheimischen Teenagern ein sehr beliebter Knutsch-und Fummel-Platz zu sein. Immer wieder kommen Autos mit Pärchen. Unbeeindruckt packen wir unseren Gaskocher aus und schmeißen eine Dose Ravioli in den Topf. Das Wetter schlägt um. Es fängt an zu regnen und zu stürmen. Aber Ravilo schmecken um 22 Uhr bei Rotwein auch herrlich im Kofferraum.

 

Tagesaufgabe

Bade im See südwestlichen von Tallinn bei einem verlassenem Gefängnis -  Tallinns Verkehr war unser persönliches Gefängnis.

Alternative für Morgen: Das höchste freistehende Bauwerk der EU finden.

 

Lied des Tages

Ohrbooten - Autobahn

 

Moment des Tages

Sonnenuntergang bei Saulkrista

 

Gesprächsthema des Tages

Hilfsbereitschaft und Offenheit der Einheimischen

 

Status Elchi

Fahrertür klemmt. Klappern vorne links bei Bodenunebenheiten und langsamer Fahrt. Bremslicht rechts ohne Funktion - Vermutlich liegt Masse an, beim Bremsen geht das Rücklicht aus.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

379 /  7060

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 1 / 22

 

Verwahrlosungsgrad

 Der Teamdurchschnitt erhöht sich...

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 12: Eremitage 2.0

Wir kommen natürlich mal wieder später los als geplant. Beim Frühstück haben wir uns mit anderen Gästen verquatscht. Zielstrebig machen wir uns auf dem Weg zur Eremitage, um in ein ganzes Jahrtausend an Kunst und Kultur einzutauchen. Bereits von der Ferne sichten wir die Touristenströme der Kreuzfahrtschiffe und Busreisen. Immer hinter dem Führer, der mit ausgestreckter Hand wahlweise einen Schirm, eine Blume oder einen Stock in die Luft streckt, im Gänsemarsch hinter her. Wir zählen durch: 1, 2 -  Wir sind vollständig. Der 2te Ticketautomat nimmt endlich unsere Kreditkarte und druckt die ersehnten Tickets aus. Nächster Schock: Bei der Kartenkontrolle fehlt ein Ticket. Verloren. An der Information erklären wir unsere missliche Lage. Kurzer Hand und völlig unkompliziert werden wir reingelassen - sehr freundlich von den Angestellten. Die Verzweiflung hat man uns vermutlich angesehen. Endlich -  wir sind im Museum und drängen uns mit den anderen Besuchern durch die Gänge, um die Kunstwerke zu bestaunen. Rembrandt, da Vinci, die Wohnräume der Romanows. Der Aufwand hat sich gelohnt.

Im Soul Kitchen können wir dank dem super Staff unser eher weniger begehrtes finnisches Witzebuch noch gegen einen wahren Schatz tauschen  -  Eine Barry White Schallplatte.

Um 16 Uhr starten wir Richtung Tallinn. Unsere Tagesaufgabe: Die nächste Partylocation des Baltic Sea Circle zu finden. Die Party soll bei Uuri in Estland steigen. Wir quälen uns durch den St. Petersburger Stadtverkehr. Ampeln. Baustellen. Schlechte Straßen. Endlich raus. Auf zur Grenze. Plötzlich taucht vor uns eine übergroße Lenin-Statue auf. Wir springen aus dem Auto und machen ein Bild. Eine Bonus-Aufgabe lautet: Foto eines Teammitglieds, dass wie Lenin oder Putin neben einem Porträt oder eine Statue von diesem posiert. Check!

Weiter Richtung Grenze. Das Buffet soll gegen 20 Uhr starten. Wir liegen gut in der Zeit. Bis 21 Uhr könnten wir es schaffen. Der Grenzposten kommt in Sicht und wir reihen uns in die Schlange ein. Gar nicht mal so viel los. Sofort macht uns ein Este freundlich darauf aufmerksam, dass die Schlange "da hinten" beginnt. Wir drehen und fahren das Ende der Schlange an. Und fahren. Und fahren. Ein Auto nach dem anderen. Hunderte Meter. Unsere Miene verzieht sich. Nach ca. Zwei Kilometern haben wir das Ende der Schlange erreicht. Wir entdecken verstreut zahlreiche Teams. Einige warten bereits seit über 4 Stunden. Und die stehen noch nicht mal in der Straße des Grenzüberganges! Wir fahren weiter. Bis an das Ende der wartenden Autos. Wir sprechen mit den anderen Teams und stellen uns auf eine lange Nacht ein. Die Party werden wir bis 24 Uhr nicht mehr erreichen. Mit ein paar schnellen Handgriffen wird Platz im Kofferaum geschaffen. Da Maurice bisher heute gefahren ist, legt er sich zum schlafen in den Kofferraum. Nach über 5 Stunden haben wir die Grenze passiert.

 

Kurz vor 3 Uhr erreichen wir endlich die Partylocation in Estland. Eine wilde Location mitten im Naturschutzgebiet. In der großen Holzhütte feiern noch die letzten Teams. Das Feuer brennt. Einige verbringen die Nacht zwischen Sauna und der Bar. Wir sind nicht das letzte Team. Nach und nach trudeln noch einige Teams, die wir an der Grenze gesehen haben, ein. Erschöpft, aber glücklich. Gegen 5 Uhr schließen wir die Heckklappe hinter uns mit Blick auf den Wald und einen Bach.

 

Tagesaufgabe

Finde die Baltic Rally Party

 

Lied des Tages

Nirvana - Come as your are

 

Moment des Tages

Eremitage finally

 

Gesprächsthema des Tages

Touristen & Beamtenapparat

 

Status Elchi

Vorne Links knackt es leicht beim Bremsen - Ursache noch nicht identifiziert. Keine Änderung der Fahreigenschaft. Vorsorglich die Radmuttern nachgezogen.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

326 /  6681

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 1/ 21

 

Verwahrlosungsgrad
Vor der Party oder nach der Party?

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 11: St. Petersburg - Kunst, Kultur und Kulinarik

Mit Blick  auf die Moika wachen wir auf. Frühstücken in einer richtigen Küche mit gutem Kaffee. Herrlich. Das Soul Kitchen ist zauberhaft und lädt gerade dazu ein länger zu verweilen. Wir starten schließlich gemütlich zu unserer Sightseeingtour. Wir schlendern zu den Sehenswürdigkeiten vorbei an der Isaakskathedrale, Admiralität zur Eremtiage unserem heutigen Ziel. Das schöne Wetter verleitet uns über die Newa auf die Petrogader Insel zu laufen. Die Sonne scheint. An der Festung vorbei, sind wir auf der Suche nach dem Kriegsschiff Aurora. Wir verlieren die Zeit aus dem Auge und lassen uns treiben, beeindruckt von der Stadt der Zaren. St. Petersburg - Venedig des Nordens, Zentrum der Kunst, aber auch eine moderne westliche Metropole. An jeder Ecke sehen wir kreative und ungewöhnliche Bars und Restaurants. Hungrig steuern wir die Empfehlung aus dem Lonely Planet an - das Chaiki ist wirklich lohnenswert; leckeres Essen und spannende Atmosphäre. Kunst, Kultur und Kulinarik. Wir sind wieder in unserer gewohnten Komfortzone und ganz raus aus dem Rallye-Alltag. Beim Essen wollen wir entspannt unseren Museumsbesuch planen. Es ist 16 Uhr. Der Ticketschalter der Eremitage schließt um 17 Uhr! Eine Alternative? Fehlanzeige. Die großen Museen und Kathedralen schließen gegen 18 Uhr. Für das halbe Team ein wahrer Schock! Kurzer Hand beschließen wir am nächsten Tag in die Eremitage zu gehen, auch wenn das bedeuten würde, dass wir erst später zur nächsten Rallye-Party in Estland kommen würden.

Ein Herausforderung für uns war es an Bargeld zu kommen. Die Banken und Ticketschalter akzeptierten unsere Kreditkarte nicht. Zahlen mit Kreditkarte war möglich, aber keine Abhebungen. Nach 2 Stunden auf der Suche nach Cash gaben wir auf. Es lebe der Kommunismus.

Gegen 21 Uhr machen wir uns auf zu unserer heutigen Tagesaufgabe: Finde die geheime Botschaft in St. Petersburg. Die Botschaft erhält man, wenn man dem Barkeeper im einzigen "Beachclub" ein Codewort nennt.

Wir finden den Club auf der Karte und beschließen zu laufen. Unterwegs machen wir noch einen Abstecher in die Isaakskathedrale. Wir erklimmen den Turm und genießen den Ausblick über die Dächer von St. Petersburg. Der Weg zur Location dauert länger als gedacht. Gegen Mitternacht erreichen wir die Partylocation. Zahlreiche Teams sind bereits am Feiern und tauschen ihre bisherigen Erlebnisse aus. Thema bei allen: Der lebenswahnsinnge Fahrstil der Russen. Wir holen uns die geheime Botschaft und einen Wodka. Wir treffen das Team wieder mit dem wir an der finnischen Grenze zusammen Rührei und Kaffee gekocht haben. Sie tauschen unsere Euro in Rubel. Perfekt! Es nieselt. Wir laufen zurück ins Soul Kitchen. Auf dem Heimweg läuft uns noch der ein oder andere Rallye-Teilnehmer über den Weg. Unser Elch hatte heute Pause. Erschöpft von dem Tag fallen wir ins Bett.

 

 

Tagesaufgabe

Finde den einzigen Beachclub von St. Petersburg und nenne das Codewort

 

Lied des Tages

Horrorpops - Emotional Abuse

 

Moment des Tages

St. Petersburg

 

Gesprächsthema des Tages

St. Petersburg

 

Status Elchi

macht wohlverdiente Pause

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

0 /  6355

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 0/ 21

 

Verwahrlosungsgrad
Exzellent

 

LIVE TRACKING

 

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Tag 10: Lonely Racer

6:30 Uhr. Aufbruch nach St. Petersburg. Den Weg vom Schlafplatz zurück zur Hauptstraße finden wir schnell. Eine richtige Karte für diese Region hat niemand. Über 1000 km bis St. Petersburg. 990 km bis St. Petersburg. 980 km bis St. Petersburg. Die Landschaft ist unverändert. Immer das gleiche Bild.

 

Um unser heutiges Etappenziel St. Petersburg zu erreichen, haben wir einen ganz einfachen Plan: Der Fahrer bringt uns heil weiter, während der Beifahrer schläft - immer abwechselnd. Man munkelt, der russische Sprit soll gepanscht sein. Wir tanken deshalb in kürzeren Abständen. Wer von Anfang an dabei ist, weiß, dass unsere Tankanzeige nicht funktioniert und wir nach Durchschnittsverbrauch und gefahrenen Kilometern tanken. Erstaunlicherweise verbraucht unser Elch hier sogar weniger. 95 Oktan sind hier ein Luxusgut. Die meisten Einheimischen tanken 92 oder 76 Oktan

 

Der Eindruck entsteht, dass manch ein Russe nicht sehr an seinem Leben hängt, in Anbetracht des Fahrstils. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h scheint eher eine Empfehlung zu sein. Da wir sehr offen sind und gerne neue Kulturen kennen lernen, passen wir uns rasch dem Fahrstil an. Aber auch hier: macht man einem schnelleren Platz, bedankt sich dieser. LKW's fahren möglichst weit rechts, um eine gute Sicht auf den Gegenverkehr zu ermöglichen, zeigen an, wenn der Weg frei ist. Blitzer stehen einige am Straßenrand, doch scheinen sie nicht zu funktionieren. Eine Hand voll Straßen- und Geschwindigkeitskontrollen passieren wir ohne angehalten zu werden.

 

Die Musik schallt lautstark aus dem Radio. James Cordon`s Carpool Karaoke - wir sind bereit! Beastie Boys: You gotta fight for your right to paaaartyyyy. 12 Stunden nur fahren, unveränderte Landschaft. Die Gerhinkirmes erreicht ein neues Niveau.

 

Die Verkehrsdichte erhöht sich. St. Petersburg ist nur noch einen Steinwurf entfernt. Im Russian Roulette Style galoppiert unser Elch durch die ehemalige Zarenstadt. Der Baustil auch hier einzigartig. Könnte man glatt für eine westliche Metropole halten. Warum man an einer roten Ampel angehupt wird, haben wir noch nicht heraus gefunden. Unser Ziel: Wir haben dank einem Tipp aus dem Lonely Planet Reiseführer ein Doppelzimmer im Herzen von St. Petersburg am Ufer der Moika gebucht - das Soul Kitchen. Wir gönnen uns 2 Nächte an einem Ort, um Kraft zu tanken und die Stadt genießen zu können. Ein Bett. Eine Dusche. Nach 17 Stunden Fahrt kommen wir an. Auf der Suche nach irgendwas Essbaren entdecken wir gleich in der Nähe ein hippes Restaurant. Ungeduscht in unseren verschmutzten Trekkingklamotten nehmen wir in dem stylischen Restaurant um 0:15 Platz. Die Bedienung weißt daraufhin, dass sie um 1 Uhr schließen. Dennoch bereitet uns die Küche um 0:30 fantastische Burger. Perfekt. An der Wand prangt in großen Lettern: You' ve got to fight for your right to Party! Challenge Accepted.

 

Tagesaufgabe

Sich mit einem Sack Kartoffeln bei einem Russen einladen (aufgrund Zeitmangels vorerst ausgelassen)

Unsere Challenge: Ankommen

 

Lied des Tages

Beasty Boys -  You Gotta Fight For Your Right To Party

 

Moment des Tages

Clean Plates Cafe nachts!

 

Gesprächsthema des Tages

Wenn einer schläft und einer spricht...

 

Status Elchi

Selbst Russlands Straßen können ihm nichts anhaben

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

1095 /  6355

 

Tankstopps (heute/gesamt)

 3/ 21

 

Verwahrlosungsgrad
Alles im grünen Bereich

 

LIVE TRACKING

 

Tag 9: Meanwhile in Russia

Tag 9 - Meanwhile in Russia

Wecker: 5:30 Uhr. Auf nach Mütterchen Rußland. Bevor es über die russische Grenze geht, steht eine Passkontrolle an der finnischen Grenze an. Ganz easy. Wir können mit den Zöllnern sogar unseren finnischen Tausch auf den letzten Drücker abschließen. Rucksack gegen ein Witzbuch. Oder ein Zollbuch. Oder was auch immer "Pällistä Tuivaa" bedeuten mag. Von anderen Teams haben wir mitbekommen, dass Sie an einem anderen Grenzübergang bis auf die Türverkleidungen kontrolliert wurden. Ebenso durften keine verderblichen Lebensmittel eingeführt werden. Wir gingen auf Nummer sicher und holten unser Frühstück mit mehreren Teams gemeinsam an der Grenze nach, um die besagten Lebensmittel zu teilen.

 

Erster russischer Grenzposten. Wir müssen die Autos verlassen, drei verschiedene Formulare ausfüllen und unser Auto öffnen. Bis auf die bissige Pass-Kontrolleurin waren alle Grenzbeamten äußerst nett. Sie schauten nur oberflächlich über die Sachen und schickten uns weiter. Nach nicht mal einer Stunde war alles vorbei. Leichter als gedacht und nicht nachvollziehbar, warum andere Teams Probleme hatten. Bis wir den letzten Posten überquert hatten, mussten wir ca. 6 Mal unsere Pässe zeigen. Sehr gründlich diese Russen. Was die Bürokratie betrifft, können sie mit den deutschen locker mithalten.

 

Russische Straßen. "Straßen". Ein schweizer Käse wäre stolz auf die Anzahl der Löcher. Asphaltkanten gibt es ebenfalls im Überfluss. Kilometerweit, gefühlt alle 100 Meter. Entspannt fahren ist anders. Die Russen brettern dagegen über alles drüber als wäre nichts gewesen. Wir aber wollen unsere Autos schonen.Das Führngsfahrzeug gibt den nachfolgenden mittels CB-Funk ein "Ui" durch, wenn ein großes Schlagloch kommt. Aus dem anfänglichen "Ui" wird ein "Uiuiui" und ein "Uuuuuuiiiii". Der Funk wird aber bald eingestellt. Die Straßen bleiben in diesem Zustand.

 

Die Landschaft ist auch hier gleich wieder anders. Bäume. Die Straße ist eine einzige Schneiße durch einen endlos scheinenden Wald. Verschneite Berge am Horizont. Seen und wilde Flüsse. Stromtrassen. Unsere Freunde, die Spalter Schweden bekommen ein Problem mit ihrem Kühler. Die Temperatur steigt in den roten Bereich. Der Stopp wird zum Mittagessen genutzt, während die Spalter den Kühler ausbauen und Spülen.

 

Es geht weiter nach Murmansk, dem Flottenstützpunkt der Nordmeerflotte der Russen. Inklusive Atom U-Boote. Ehemals komplettes militärisches Sperrgebiet. Heute eine lebendige Stadt. Aus Beton. Eine Platte nach der anderen. Schmutzig. Industrie. Die Vorstellung einer gewachsenen Industriestadt bewahrheitet sich tatsächlich. Es gibt keine schönen Ecken, so wie wir sie kennen. Beton, Schornsteine und Kräne prägen das Stadtbild.

 

Unsere Tagesaufgabe lotst uns an den Hafen. Einen Stadtplan haben wir nicht. Das Foto mit dem ersten atomgetriebenen Eisbrecher der Welt schaffen dennoch locker. Der russische Stadtverkehr ist zumindest hier gar nicht so schlimm wie befürchtet. Fahrbahnmarkierungen gibt es nicht, jedoch zeigen die Ampeln die Zeit für Rot- und Grünphasen an. Manch einer rast zwischen den "Spuren" hindurch, andere lassen einem den Vortritt. Die Russen halten sich an Verkehrsregeln. Unsere Autos fallen auf, werden auch hier fotografiert. Wir bekommen einige "Daumen hoch". Die Spalter Schweden versuchen in einer Volvo-Werkstatt ihr Kühlerproblem zu lösen. Ein Neuteil kann nicht kurzfristig beschafft werden. Aber es gibt Tipps zur vorrübergehenden Lösung. Die Überprüfung und Hilfe ist kostenlos, ein Danke reicht aus.

 

Treffen bei einem Mc Donalds und anschließende Weiterfahrt Suche eines Camping-Spots in Richtung St. Petersburg. 1.400 Km russische Straße liegen vor uns. Industrieanlagen. Bäume. Abgebrannte Waldflächen, Strommasten, Schneebedeckte Berge. Ein ganz eigener Charme. Wir wollen an einem Küstenstück übernachten. Wir verfahren uns. Eine riesige Betonsiedlung. Ghetto-Feeling. Zwei junge Russen tauchen auf. Wir fragen sie nach dem Weg. In gebrochenem Englisch wollen sie uns erklären, wo wir übernachten können. Dann springt einer in sein Auto und zeigt uns an ihm zu folgen. Unser Tross ist skeptisch, wir aber geben ihm eine Chance. Durch ein kleines Dorf führt er uns ca. 5 Km weiter einen Küstensteifen zu einer grasbedeckten Aussichtsplattform. Wow. Ein wahnsinns Spot. Er bekommt Bier für seine Hilfe. Wir entscheiden uns gleich zu schlafen, morgen steht uns eine lange Strecke nach St. Petersburg bevor. Wolken ziehen auf.

 

Tagesaufgabe

Ein Foto mit dem ersten atomgetriebenen Eisbrecher machen

 

Lied des Tages

Die drei ??? und die flüsternden Puppen

 

Moment des Tages

Gibt es auch etwas Straße zu den Schlaglöchern?

 

Gesprächsthema des Tages

Murmansk ist ja so eine "schöne" Stadt

 

Status Elchi

Außen so schmutzig wie Murmansk

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

580 / 5260

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 18

 

Verwahrlosungsgrad
No Dusche till St. Petersburg

 

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Tag 8: Baltic Connection

04:00 Uhr. Ein neuer Tag beginnt. Auf zum Nordkapp! Wir haben alles richtig gemacht. Die meisten Teams hatten bereits nachts ihr Foto gemacht. Doch immer noch mit Touristen. Um 5 Uhr hatten wir das Nordkapp exklusiv für uns. 1 Stunde bis die ersten Busladungen anrollen. Zeit genug für die Franken-Connection. Wir haben den nördlichsten Punkt der Northernmost Adventure Rally on the Planet erreicht und für ein ausgiebiges Fotoshooting genutzt. Ein Kreuzfahrtschiff legt in einem nahegelegenen Hafen an. Auch wenn die Landschaft teilweise einer Mondlandschaft gleicht, bleibt sie unglaublich beeindruckend. Und immer auf die Rentiere aufpassen!

 

Nächstes Ziel: Finnland. Auf dem Weg halten wir an einer verlassenen Fabrik und einem verwahrlostem Gebäude. Zwei Lost Places. Wir nehmen uns die Zeit, die Gebäude zu erkunden. Die Fabrik ist abgebrannt, das Gebäude war wohl mal eine Schule. Was hier passiert ist, darüber kann man nur fasziniert spekulieren.

 

Grenzübertritt zu Finnland. Die Landschaft verändert sich schon wieder. Die Straßen sind ein Auf und Ab zwischen den Wäldern und Seen. Sonne. Keine Wolken. Wir haben bisher viel Glück mit dem Wetter. Im Land der tausend Seen schlagen wir schließlich unser Camp am Seeufer des Inarijärvi auf.

Tagesaufgabe: Mache eine Lagerfeuer mit möglichst vielen anderen Teams. Dabei kann gemeinsam den Grenzübertritt nach Russland und die weitere Route durch die Tundra Russlands geplant werden. Das Feuer brennt. Mehrere Teams, verabredet oder zufällig, finden den Weg zum Lagerfeuer. Bier, Wein und Schnaps werden geteilt, auch um die Alkoholeinfuhrgrenze nach Russland nicht zu überschreiten. Die Angeln werden ausgeworfen. Es wird in geselliger Runde am Lagerfeuer gegrillt.

 

Gegen 1 Uhr klappen wir die Heckklappe zu.

 

Tagesaufgabe

Ein Lagerfeuer mit möglichst vielen Teams

 

Lied des Tages

Can't Hold Us - Macklemore feat. Ray Dalton

 

Moment des Tages

Das Nordkap

 

Gesprächsthema des Tages

Wie kalt wird es hier erst im Winter?

 

Status Elchi

Von außen schmutzig, innen rein.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

420 / 4680

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 16

 

Verwahrlosungsgrad
Die Unordnung wird größer, die Routine hält Einzug. Duschen werden rarer.

 

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Tag 7: Der Weg zum Nordkap

Den Wecker um 8 Uhr haben wir gekonnt ignoriert. Im Kofferaum lässt es sich herrlich ausschlafen. Gegen 11 Uhr starten wir von unserem Wild-Camping-Spot mit Team Alpujarra. Anders als gedacht sind wir bei weitem nicht das letzte Team, dass in den Tag startet. Auf unserem Weg zum nördlichsten Punkt der Rallye, reiht sich ein Team nach dem anderen in die Kolonne ein. Andere schlafen noch in ihren Zelten am Straßenrand. Entspannt fahren wir immer weiter nach Norden. Die Landschaft wird noch karger. Kälter. Winter is comming. Kleine Schneeflöckchen zerschellen an unserer Windschutzscheibe. Die Seen sind bedeckt mit Eisschollen. Schnee am Straßenrand. Eine Herde Rentiere kreuzt die Straße. Nicht die letzte, die wir sehen werden. Rentiere. Überall. Aber wo ist der Elch? Bisher haben wir den Elch nur auf den typischen Warnschildern gesehen. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Schilder nur für Touristen aufgestellt sind. Wir halten weiter Ausschau auf der Suche nach dem Namensgeber für unseren Schwedenpanzer. Der Elch wird zu unserem Bigfoot.

 

An Tankstellen trifft man andere Teams und bespricht mögliche Campingspots und Routen nach Russland. Die Teamdichte erhöht sich. Zum Nordkapp gibt es nur noch eine Straße. Das Ziel von allen 250 Teams.

Die Absolvierung der Tagesaufgabe stimmen wir mit anderen Teams ab: Mache ein Foto von deinem Team mit dem Nordkapp-Globus. Unser Elch muss natürlich mit auf das Foto, immerhin ist er das Herzstück vom Team Road Addiction. Zusätzlich bekommt unser Car-Wrapping Desgigner ein ganz besonderes Foto von Herzen. Tagsüber ist es jedoch schier unmöglich mit dem Auto zum Globus zu fahren und ungestört ein Foto zu machen. Touristen. Immer diese Touristen. Überall. Busladungen. Mit den Teams Alpujarra und Spalter Schweden schmieden wir den Plan in den frühen Morgenstunden zum Nordkapp zu fahren. Die Schranke ist zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt. Keine Toruristen. Kein Eintrittsgeld. Der Plan steht.

 

So musste nur noch ein Platz für die kurze Nacht gefunden werden. Da einige Teammitgliedern einen fortgeschrittenen Verwahrlosungsgrad erreichten hatten, entschieden wir uns für einen kleinen Campingplatz mit Dusche. Goldrichtig. Die spartanische Dusche - unser Luxus-Spa. Außen: 2 Grad. Eisiger Wind. Dusche: 36 Grad - und sie wird noch heißer. Danach ein gemütlicher Abend in einer Grillhütte mit mehreren Teams. Selbstgefangener Fisch. Nürnberger Würschtl mit Kraut. Hot Dogs. Alles dabei. Am Feuer wurden die bisherigen Erlebnisse ausgetauscht: Blitzer, Elche, Pannen, Russland oder Finnland.

Um Mitternacht kriechen wir in den Kofferraum. Mit Blick auf den See und die Rentierherden.

 

Tagesaufgabe

To Be Done

 

Lied des Tages

Summertime Blues - Eddie Cochran

 

Moment des Tages

Grillen in der Hütte

 

Gesprächsthema des Tages

Wo bleiben die Elche?

 

Status Elchi

Er läuft und läuft und läuft...

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

447 / 4260

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 14

 

Verwahrlosungsgrad
Durch die Dusche wieder im normalen Bereich

 

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Tag 6: Over The Top

Der Morgen nach der Partynacht. Wir stärken uns erstmal mit Frühstück und Koffein, bevor es im Konvoi mit den Spalter Schweden und den Goldenen Jungfrauen Adlern immer weiter nach Norden geht. Noch ein letztes Mal die Landschaft der Lofoten genießen und jeden Moment einsaugen. Die Lofoten sind mit das großartigste was wir bis jetzt gesehen haben.

 

Von den kurvenreichen Straßen haben wir uns verleiten lassen, dass Gaspedal kräftig zu drücken. Anders als die Schweden, nutzen die Norweger auch mobile und versteckte Radarkontrollen. Beamte im Graben liegend, aus einem verrosteten, rundrum getönten Van die Laserpistole haltend. Ab 17 Km/h über dem Limit kostet der Spass bereits ca. 480 €. 

 

Die Tagesaufgabe stand uns  noch bevor: 2 Teammitglieder müssen gegen 2 Trucker Armdrücken. Mindestens ein Teammitglied muss gewinnen. Im vorbeifahren entdeckten wir auf einem Parkplatz 2 Trucks. Eleganter U-Turn. Selbstbewusst die Trucker heraus gefordert. Die Aufforderung zum Armdrücken qittierten die Wikinger mit einem süffisanten Grinsen. Der Händedruck ließ schon erahnen, dass hier jemand auf Sieg spielte. Wir hatten jedoch nur ein Ass im Ärmeln: Deutsches Ratsherren Bier! Unsere spontane Spielregel: Der Verlierer "gewinnt" Ratsherrn Bier -  Gewonnen. Zwei Mal. Unser Over The Top -Sieg. Silvester Stallone kann einpacken.

 

Da wir am nächsten Tag das Nordkap erreichen wollten, hatten wir uns als Etappenziel vorgenommen soweit nördlich wie möglich zukommen. Nach 10,5 Stunden Fahrt erreichten wir das Fischerdorf Skjervoy. Zusammen mit dem Team Alpujarra machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Wildcamping Spot für unser Nachtlager. Der Tipp eines Einheimischen führte uns zu einem Friedhof, aus dem Radio schmetterte gerade Michael Jackson "Thriller" - sehr passend. Wir entschieden uns gegen den gut gemeinten Tipp und suchten weiter.

 

Wir erreichten ein völlig neues Rallye-Niveau als wir uns offroad auf einer Schotterpiste übersäht mit Schlaglöchern weiter durch die norwegische Wildnis schlugen. 20% Steigung und Gefälle - kein Problem für unseren Elch. Team Alpujarra setzte mit ihrem Ford Escort kurz auf, aber schließlich haben wir zusammen einen schönen Platz mit Blick auf die schneebedeckten Berge ergattert. Übrigens: Nasses Holz eignet sich nur bedingt für ein Lagerfeuer. Aber unsere Axt kam erfolgreich zum Einsatz beim Holz sammeln.

 

Tagesaufgabe

Armdrücken gegen einen Trucker gewinnen

 

Lied des Tages

Thriller - Michael Jackson

 

Moment des Tages

Offroad Tour

 

Gesprächsthema des Tages

Wie macht man ein Lagerfeuer mit nassem Holz?

 

Status Elchi

Super.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

574 / 3813

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 12

 

Verwahrlosungsgrad
Der Teamdurchschnitt liegt im Rahmen

 

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Tag 5: Arctic Circle Party Time

Drei Uhr Nachts. Motorenlärm. Ein blubbernder V8 weckt uns. Das Boarding auf die Fähre hat begonnen. Die Sonne scheint. Der Körper ist raus aus seinem Rhytmus. Die Vorfreude auf die Lofoten ist wahnsinnig hoch. Hoffentlich spielt das Wetter mit. Selbst in der "Children Play Area" der Fähre liegen Teams verstreut rum und schlafen. Die knapp zweistündige Überfahrt vergeht recht schnell.
 
Wir haben heute viel Zeit. Erst am Abend steigt an einer Location die Midsommer-Feier. Unsere heutige Tagesaufgabe lautet lediglich dorthin zu kommen. Wir wollen den Tag für uns nutzen. Nach der Ankunft geht es erstmal zum Südzipfel der Lofoten. Eine fantastische Aussicht. Zusammen mit den Goldenen Jungfrauenadlern machen wir Halt an einem Wanderweg. Der Wanderweg entwickelt sich zu einer Klettertour. Wir sind ca. 3 Stunden mit dem Hin- und Rückweg unterwegs. Im T-Shirt. Anstrengend. Aber die Lanschaft und der Blick entschädigen alles. Wieder mal Inne halten. Runter kommen. Erholen. Auf dem Weg zur Location tauschen wir unsere Thermoskanne gegen einen Rucksack. Ankunft.
 
Das Wetter hat sich etwas verschlechtert. Nieselregen. Wind. Kälte. Hier wird es deutlich rauher. Unsere dicken Klamotten kommen erstmals zum Einsatz. Wir suchen einen passenden Platz an der Camping-Location. Es wird gegrillt. Viele nette Leute. Wir treffen ein niederländisches Team, welches bereits einige Bonusaufgaben gemeistert hat. Das Auto auf Legosteine aufbocken beispielsweise. Das haben wir leider verpasst. Nach dem Grillen beginnen die Wikingerspiele.
 
Erstausscheidung: Ein Holzklotz gegen den Wind so nahe wie möglich an eine Markierung werfen. Wir sind weiter. Zweites Spiel: Tauziehen. 6 gegen 6. Unser unterlegenes Team gewinnt mit Odins Hilfe. Das dritte Spiel, Apfelrennen, verlieren wir knapp. Aber unser befreundetes Team aus Nürnberg, die Goldenen Jungfrauenadler, gewinnen die Wikingerspiele ehrenvoll. Gegen 23:00 Uhr wird ein großes Feuer zur Feier der Sommersonnenwende entfacht. Ein paar verrückte springen ins Eismeer. Wir nicht. Der Wind reicht uns aus.

 

Tagesaufgabe

Partylocation finden

 

Lied des Tages

If We Go Down, We Will Together - Tim Vantol

 

Moment des Tages

Unsere Wanderung/Klettertour

 

Gesprächsthema des Tages

Die Landschaft der Lofoten

 

Status Elchi

Alles passt.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

 134 / 3239

 

Tankstopps (heute/gesamt)

1 / 10

 

Verwahrlosungsgrad
Wir können uns gut riechen. Die Unordnung hält Einzug.

 

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Tag 4: Der stinkende Teil Schwedens

Die Nacht war schon deutlich kälter und heller. Je nördlicher wir kommen desto mehr zeigt sich der Midsommar von seiner typischen Gestalt. Frisch geduscht, gestärkt und mit einem Plan haben wir uns mit den Goldenen Jungfrauen Adler auf den Weg zum Polarkreis gemacht. Durch die traumhafte Schwedenlandschaft sind wir zusätzlich mit dem Team #113 "No Sleep Till Hamburg" im flotten 3-er Gespann gecruised.

 

Unser Elch ist eifrig hinter der deutlich PS-stärkeren S-Klasse und dem 7-er BMW hinterher gallopiert. Dank CB-Funk wurden Überholmanöver über Kurven und Kuppen sehr gut abgestimmen. Dies führte zum Staunen von manch anderen Teams, die kein CB-Funk hatten. Boxenstopp in Storuman. Surstöming für die Tagesaufgabe besorgen. Den Kräuterlikör noch gegen eine neue Thermoskanne getauscht. Kurz darauf hatte unser flotter Dreier einen Verlust zu bezeichnen. Der Turbolader der S-Klasse ist abgeraucht. Nochmal Boxenstopp. Da wir nicht helfen konnten und #113 ihr Glück in einer Werkstatt probieren wollten, gings zu Zweit weiter.

 

Für unsere heutige Challenge mussten wir den Surströmming öffnen und damit 200 Km weit fahren. Mit Beweisfotos. Surströmming. Vergorener Fisch. Wer denkt sich sowas aus? Es soll irrsinnig stinken. Brechreiz auslösen. Maurice durfte die Dose öffnen. Allein das erste Einstechen des Dosenöffners entfaltete das modrige Aroma. Schwer zu beschreiben. Haben es uns letztlich aber schlimmer vorgestellt. Der Geruch ist aber äußerst penetrant. Die Hände haben noch am Abend danach gerochen. Seife. Benzin. Erde. Nichts hilft ihn zu überdecken oder gar abzustreifen.

 

Fließender Grenzübertritt nach Norwegen. Rentiere begrüßten uns auf der Straße. Die Landschaft ist anders als die, die wir in Schweden mitbekommen haben. Unbeschreiblich wild. Karg. Weit. Reißende Flüsse, Seen bedeckt mit Eisschollen. Dichte Wälder und die endlosen, schneebedeckten Berge am Polarkreis. Stopp am Polarkreis. Der Punkt, an dem die Sonne niemals untergeht. Man hält inne. Challenge erfolgreich beendet, den Surströming dezent entsorgt.

 

Nächstes Ziel: Bodo. Die Fähre zu den Lofoten. Wir sind gegen 22:00 Uhr am Hafen angekommen. Andere Teams warteten bereits und es wurde zusammen am Hafen gekocht. Die Fähre legt gegen 03:30 ab. Mitternacht. Die Sonne scheint noch immer. Die Natur sagt Mittag essen, der Körper will aber schlafen. Wir nutzen einen VIP-Waschraum, der zufällig offen stand, zum duschen. Da wir "nur" noch ca. 2 Stunden warten mussten, entschieden wir uns auf den Vordersitzen zu "schlafen".

 

Tagesaufgabe

200 km mit geöffneter Dose Surströmming fahren.

 

Lied des Tages

The Proclaimers -  I would walk 500 miles

 

Moment des Tages

Die atemberaubende Landschaft Norwegens.

 

Gesprächsthema des Tages

Wie zur Hölle kann man den Geruch von Surströmming überdecken.

 

Status Elchi

12 V-Steckdose defekt

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

 669 / 3195

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 9

 

Verwahrlosungsgrad
Sauber und rein

 

LIVE TRACKING

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Tag 3: Per Anhalter durch Schweden

Wir wurden um ca. 6 Uhr von der Sonne geweckt, die unser Auto trotz geöffneten Fenstern auf gefühlte 30 Grad erhitzt hat. Aber es war ein schönes Erwachen, wenn auch wieder mit nur wenig Schlaf. Das Frühstück haben wir auf die Autofahrt verlegt, da wir vom Vortag noch ein paar Kilometer gutmachen wollten.

 

Zur Tagesaufgabe konnten wir zwischen mehreren Routen entscheiden. Wir haben uns nicht für die schnellste, sondern für eine etwas abgelegenere, aber deutlich schönere entschieden. Bäume. Und noch mehr Bäume. Sattes grün. Kaum Autos. Kurzzeitig verloren wir das Tempolimit aus den Augen und vergnügten uns an der kurvenreichen Straße. Die Schweden sind so nett, vor jedem Blitzer ein Hinweisschild aufzustellen.

 

Beim Treffpunkt zwischen E 45 und 296 mussten wir die Copiloten tauschen und ca. 30 Minuten weiter wieder absetzen. Zusätzlich sollten wir uns gegenseitig Witze erzählen. Wer laut loslacht hat verloren. Unentschieden.

 

Wieder wollten wir Kilometer für die nächste Tagesetappe gutmachen. Ausschlafen, ausgiebig Frühstücken, lange Pausen zwischendurch. Kaum miteinander verknüpfbar. Trotzdem sind wir dem Tipp aus dem Dumont-Reiseführer zum Siljiansee gefolgt, das hat sich definitiv gelohnt.

 

Das Ratsherrn Bier, das uns beim Start mitgegeben wurde, verschaffte uns heute eine warme Dusche. 2 Flaschen Bier gegen eine lange heiße Dusche - unbezahlbar.

 

Wir sind ein sehr gutes Stück weit gekommen, ca. mit dem ersten Viertel der Teilnehmer in einem Gebiet. Schafplatzsuche. Das Jedermannsrecht mag ja schön und gut sein. Bringt einen aber nicht weiter, wenn die Seen rundrum zugebaut sind. Kleine Schleichwege enden oft an einem Haus oder einer Schranke. Schranken können die Schweden übrigens sehr gut bauen. In großen Mengen.

 

Da wir noch unser Abendessen zubereiten mussten und kein Platz am See in Sicht war, haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, auf einem kleinen Campingplatz einzukehren. Überraschender Weise empfingen uns dort mehrere Teams am See bei Strömsund, die ebenfalls eine lange Suche hinter sich hatten. Essen. Kontaktpflege. Schlafen.

 

Tagesaufgabe

Den Copiloten eines anderen Teams chauffieren.

 

Lied des Tages

SEEED -  Wonderful Life

 

Moment des Tages

Die Route 296 entlang cruisen

 

Gesprächsthema des Tages

Wo schlafen wir?

 

Status Elchi

Birne Bremsleuchte rechts defekt

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

 706 / 2526

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 7

 

Verwahrlosungsgrad
Geschniegelt und Gestriegelt

 

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Tag 2: Autofriedhof und lange Strecken

Ausschlafen...eher weniger. Aber zumindest liegt es sich äußerst komfortabel im Auto. Die Sonne wärmt. Es wird wieder richtig heiß. Wir genießen unser Frühstück, machen noch einen kleinen Strandspaziergang durch die Dünen von Sandhammaren und sind eines der letzten Teams, welches den Übernachtungs-Spot verlassen hat. Etwas nachlässig, wie sich noch am Abend herausstellen wird.

Die heutige Tagesaufgabe lotst uns zu einem alten Auto-Friedhof bei Ryd. Wir sollen ein Bild machen, wie unser Auto in 50 Jahren aussehen könnte. Der Weg - allein von der Strecke - nicht allzu lang, allerdings zieht es sich hier schon gewaltig. Und es ist gar nicht so einfach, Autobahnen zu meiden, denn in den Städten münden die Fernstraßen direkt darin. Nach ein paar Extra-Runden in der schönen schwedischen Landschaft und der ein oder anderen CB-Funk Konversation haben wir es dann zusammen mit dem Team Smallfield geschafft. Schon ziemlich faszinierend, so ein "Lost Place".

Nach einer kleinen Pause ging es wieder weiter. Fahrerwechsel. Das Tagesziel war erfolgreich gemeistert und wir wollten es so nahe wie möglich in die Nähe der Etappe des nächsten Tages schaffen. Ein Blick auf die Karte zeigte das ziemlich sportliche Unterfangen. Nach etwa 8 Stunden die wir bereits unterwegs waren, wollten wir nur noch eins: einen schönen Camping-Spot finden. Leichter gesagt als getan; die Stadt Örebro war die reinste Falle, denn fast jede Straße mündete in eine Autobahnstrecke. Der Abend und die Kilometer schreiteten voran, der Hunger und die Erschöpfung wurden größer. Weitere zwei Stunden später haben wir es dann geschafft und sind einer abgelegenen Schotterpiste zu einem versteckten See gefolgt. Das ein oder andere Gebäude in Sichtweite. Egal. Hunger stillen. Nachtlager aufschlagen irgendwo auf einer Wiese am See Tysslinge.

Ein Bonusziel haben wir noch erreicht: Eine Sonderaufgabe lautet, dass man es während der Rallye in die Presse schafft. Danke Sonntagsblitz!

Übrigens: wenn ihr unserem Tracker folgt, nicht wundern, wenn hin und wieder eine Gerade von einem Punkt zum anderen führt. Der Tracker setzt manchmal aus und ergänzt so die fehlenden Informationen.

 

Tagesaufgabe

Autofriedhof finden und ein Bild eines Wracks machen

 

Lied des Tages

Black Sabbath - Friday Night

 

Moment des Tages

Ankunft am Schlafplatz - eine Wiese im Irgendwo

 

Gesprächsthema des Tages

Wo sind wir? Dreh mal um!

 

Status Elchi

Läuft

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

610 / 1820

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 5

 

Verwahrlosungsgrad
Was war noch gleich eine Dusche?

 

LIVE TRACKING

Tag 1: Rush through Denmark

Tageszusammenfassung

12 Uhr. Offizieller Start. Durch unsere Startnummer fahren wir gegen 12:30 los. Wir haben - natürlich ganz freiwillig - einen kleinen Umweg zur Autobahn gemacht. Übrigens ist es am ersten und letzten Tag erlaubt, die Autobahn zu benutzen. Dies ist auch sehr praktisch, da es sonst ewig von Hamburg nach Dänemark und weiter nach Schweden dauern würde. Laur Roadbook haben wir auch 3 Autobahnjoker für je 300 Km, um verlorene zeit aufzuholen.
Am Start gab es noch eine blaue Büroklammer. Diese ist die Basis für einen Tausch, der in jedem Land vollzogen werden soll. Am Ende soll etwas möglichst cooles dabei rauskommen. Manch einer hat sich ja schon ein Haus zusammengetauscht.

Bis nach Dänemark gings nur die A7 hoch. An einem Rastplatz haben wir nsere Büroklammer gegen einen Kugelschreiber getauscht. Auf dem Weg haben wir immer mal wieder andere Teams gesehen und über CB-Funk kommuniziert. Unsere erste Tagesaufgabe hat uns an einen dänischen Strand geführt, Sand einsammeln. Das Meer wurde gleich zum baden genutzt. Brrrr. Unser Kugelschreiber wurde gegen einen Dreierpack Kräuerlikör getauscht, eine gute Basis für den nächsten Tausch. Weiter über die Brücken nach Schweden. Manche Teams haben die Fähre genutzt, das kam für uns aber nicht in Frage, ist ja schließlich keine Regatta. In Schweden führte uns das Roadbook nach Ales Stenar. Wikingertaufe. Wir benötigten zum Sand
der dänischen Küste lediglich noch Holz von einem schwedischen Baum, Wasser aus dem Ozean und Wind von der Küste. Alles kein Problem. Findet man hier schließlich zu genüge. An einem wunderschönen Steinkreis
haben wir uns dem waghalsigen Abschluss der Wikingertaufe gestellt. Alle Dinge auf dem Rücken um einen der Steine tragen. Wir überlegen uns jetzt unsere neuen Wikingernamen.

Da es auch schon ca. 21:00 Uhr war, haben wir uns nach dem Sattsehen an der tollen Küstenlandschaft weiter zu einem Platz gemacht, an dem sich vielen Teams verabredet haben. Hier haben wir auch unser Lager aufgeschlagen und bereiten uns schon auf die nächste Tagesaufgabe vor.


Tagesaufgabe

Wikingertaufe in Schweden

 

Lied des Tages

Jet - Are You Gonna Be My Girl

 

Moment des Tages

Landschaft bei Ales Stenar

 

Gesprächsthema des Tages

Welche Route sollen wir nehmen?

 

Status Elchi

Tip Top

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

590 / 1200

 

Tankstopps (heute/gesamt)

1 / 3

 

Neue Kategorie: Verwahrlosungsgrad
Alles noch im grünen Bereich. Das immer kälter werdende Meer ersetzt die Dusche.

 

LIVE TRACKING

 

Tag 0: Die Anreise

Tageszusammenfassung

Fürth. 13 Uhr. Strahlender Sonnenschein. Perfekter Halt des Gepäcks.

Zwischenstop im Harz. Es herrscht immer noch Sonnenschein. Perfekter Sitz.

Weiterfahrt nach Hamburg. Es nieselt. Beste Laune. Die Vorfreude ist Grenzenlos.

 

Nach der Ankunft gab es im Alten Mädchen erstmal ein fröhliches und geselliges Beisammensein mit den anderen Rallye-Teams. Andere Leute, andere Autos. Schon ziemlich beindruckend was alle gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

 

Geschlafen haben wir spontan direkt auf dem Fischmarkt, so haben wir uns auch gleichzeitig die Anreise zum Start gespart.

 

Heute gehts richtig los. Start ab 12:00 Uhr. Unser Plan ist, Dänemark auf dem Landweg zu durchqueren und so schnell wie möglich nach Schweden zu kommen. Wir sind schon sehr gespannt auf die kommenden Tagesaufgaben.

 

Tagesaufgabe

Das beliebte Packen mit Tetris verwechseln.

 

Lied des Tages

Bohemian Rapsody - Queen

 

Moment des Tages

Einschlafen am Elbufer mit Aussicht auf die Elbphilharmonie

 

Gesprächsthema des Tages

Wo übernachten wir heute eigentlich?

 

Status Elchi

Läuft bestens, freut sich auf seine Heimat.

 

Gefahrene Kilometer (heute/gesamt)

610 / 610

 

Tankstopps (heute/gesamt)

2 / 2

 

LIVE TRACKING

 

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Danke an Lena & Chris

Lena, Chris und Alba unterstützen das Kinderheim mit 50,00 €. Die Spende wird den Kindern im Kinderheim gezielt zu Gute kommen. Vielen lieben Dank!

Danke an die Spalter Schweden

Vielen Dank an das Team Spalter Schwede für die Spende i.H.v. 20,00 € an das Kinderheim St. Michael! Super Jungs!

Danke Elli

Elli engagiert sich mit ihrer Spende  i.H.v. 50,00 € für die Kinder im Kinderheim St. Michael. Wir sind stolz auf den Einsatz und die Unterstützung unserer Freunde & Familie. Vielen lieben Dank!

Neuer Sponsor: Printerado

Auf den letzten Metern vor dem Start, haben wir noch einen weiteren Sponsor hinzu gewonnen. Die Firma Printerado in Fürth stellt unser Rallyeoutfit inklusive Bedruckung bereit. Dies beinhaltet eine komplette Ausstattung mit T-Shirts, Jacken, Beanies, Basecaps, Tassen und Jumpsuits. Unsere größten Fans wurden ebenfalls ausgestattet. Vielen lieben Dank für die Unterstützung!

 

Übrigens: Spender (ab 5€) erhalten von uns eine bedruckte Trucker-Cap in schwarz mit unserem Teamlogo.

 

Über Printerado:

Printerado ist der professionelle Anbieter von T-Shirt Digitaldruck und Textildruck, auch bei kleinen Stückzahlen und Einzelfertigungen.

 

Danke Eva, Ben & Johann

Vielen lieben Dank an Eva, Ben & Johann für eure Spende. Die 50,00 € werden den Kindern im Kinderheim direkt zu Gute kommen. Wir sind glücklich, dass unsere Freunde sich für unser Projekt engangieren!

Ready for Take-Off

Ready for Take-Off.

 

Das letzte verbleibende Wochenende vor der Rallye wurde von uns noch einmal für den finalen Feinschliff am Elch genutzt. Technisch lief er bis Dato einwandfrei, dennoch haben wir nochmal alle Flüssigkeiten und relevanten Bauteile geprüft. In den ca. 5.000 Km die wir seit Kauf des Volvos gefahren sind, hat er bspw. praktisch kein Öl verloren - beste Voraussetzung :)

Und da unser Zeitplan bezüglich der Vorbereitung sehr gut aufgegangen ist, haben es noch ein paar coole Gimmicks an unseren Rallye-Boliden geschafft:

 

- CB-Funk inklusive Antenne
- Rückfahrscheinwerfer inkusive Schalter im Innenraum
- 12V- Steckdose im Kofferraum
- Digitale Spannungs- und Innentemperaturanzeige im Aschenbecher
- Spritzschutz an den Hinterreifen
- Gardinen im Innenraum für die angenehme Nachtruhe

- Lautsprecherboxen hinten

 

Wir sind nun tatsächlich fertig...und können es kaum noch abwarten...

Vielen Dank für die helfende Hand an unseren Chef-Mechaniker Hajo Stuck.

 

Danke Maria und Stephan

Maria und Stephan setzen sich für die Kinder im Kinderheim ein. Mit ihrer Spende i.H.v. 150,00 € liegt der Spendenstand bereits bei 3645,00 €, der Wahnsinn! Wir sind stolz, über den Einsatz unserer Freunde und die Begeisterung für unser Projekt! Vielen lieben Dank!

Danke Dani

Vielen lieben Dank an Dani für deine Spende i.H.v 50,00 €! Mit deiner Unterstützung können die Talente von den Kindern im Kinderheim weiter gefördert werden.Super!

Danke Judith

Judith unterstützt das Kinderheim mit 25,00 €! Vielen lieben Dank für dein Engagement!

Heiße Spendenphase

Nur noch knapp eine Woche und die Rallye startet. Jetzt heißt es noch einmal für alle Familienmitglieder, Freunde, Bekannte, Besucher und Interessierten:

 

Butter bei die Fische, über den eigenen Schatten springen, rein in die Spendierhosen, auf unseren Spendenlink geklickt und Karma-Punkte sammeln! Einfacher geht es nicht, seine guten Vorsätze umzusetzen.

 

Hier gehts zum spenden.

 

Mit eurer Hilfe können wir bereits einen fantastischen Spendeneingang i.H.v. 3.420,00 € verzeichnen. Wir hoffen natürlich, dass es noch etwas mehr wird, denn selbst eine kleine Spende kann viel bewirken.

 

Unser Dank geht an alle bisherigen und zukünftigen Spender: Danke dass ihr unser Charity Projekt so fleißig unterstützt. Ihr seid einfach spitze!

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Neuer Sponsor: Mairdumont

Mit einer hohen Schlagzahl geht es noch kurz vor Rallye-Start bei uns weiter: passend zu Maurice Geburtstag wurden wir letzte Woche mit einem riesigen Paket vom Verlag MAIRDUMONT überrascht. Für uns wurde das perfekte Paket aus ausgewählten Reiseführern und Straßenkarten zusammengestellt. Wir sind jetzt bestens vorbereitet für jedes einzelne Land, das wir durchqueren. Wir haben schon wunderschöne Campingspots für Norwegen und Schweden in den Dumont-Reiseführern entdeckt, aus dem Lonely Planet Reiseführer gleich ein paar coole Bars für St.Petersburg vermerkt und dank den Marco Polo-Reiseführern konnten wir unsere Route bereits grob planen.

Wir schmökern schon in unserern neuen Lieblingslektüren und die Vorfreude auf unseren Roadtrip steigt uns steigt...

 

Vielen herzlichen Dank an MAIRDUMONT für das Engagement und die großzügige Unterstützung!

 

Über Mairdumont:

Der Marktführer der Reiseliteratur bietet eine Vielzahl von Produkten für die beste Reisevorbereitung: MARCO POLO Reiseführer, Falk Stadtpläne, Baedeker Reiseführer, DuMont Reiseführer, die deutschsprachigen Lonely Planet Reiseführer und vieles mehr.

100,- € Spritgeld von Erhard

Unser Opa unterstützt uns als Streckenpate mit einer Spritspende in Höhe von 100,- €. Damit schaffen wir weitere 700 km um die Ostsee! Mit seinen 83 Jahren ist unser Opa top fit und kennt sich zudem geographisch perfekt mit unserer Tour aus. Vielen Dank für die tolle Unterstützung!

Neuer Sponsor: Fa. Rameder

Wir sind überglücklich, dass wir einen weiteren Sponsor für unser Projekt gewinnen konnten. Die Firma Rameder sponsort unserem Team eine Dachbox für den Volvo. Damit sind wir in der Lage, einen Großteil unseres Equipments schnell, sicher und fachgerecht zu verstauen.

 

Über die Fa. Rameder:

Rameder ist der Spezialist für Anhängerkupplungen, Dachboxen, Fahrradträger und Autozubehör. Auf der Suche nach einer Anhängerkupplung, egal ob einzeln oder als Komplettsatz Bundle mit Elektrosatz. Bei Rameder findet man ständig lagernde Anhängerkupplungen und Elektrosätze von namhaften Herstellern zu fairen Preisen. Dachboxen, Fahrradträger und Autozubehör runden das umfassende Sortiment ab.

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Neuer Sponsor: LI-Schriften

Dieses Wochenende waren wir im positiven Sinn etwas überwältigt: Das Team von LI Schriften hat bereits vor kurzem die Scheibentönung an unserem Volvo übernommen. Diese Woche wurde unserem Volvo aber noch zusätzlich ein professionelles Rallye-Outfit verpasst und das Ergebnis ist einfach der absolute Wahnsinn. Angefangen beim Design bis hin zur Folierung selbst, wurde der Look akribisch geplant und angepasst. Wir sind sehr dankbar für diese tolle Leistung und das Engagement des gesamten Teams. Der Volvo ist nun ein noch größerer Blickfang! Wir freuen uns riesig, dass wir mit unserem Projekt so viele Menschen begeistern können und diese ihre Unterstützung anbieten. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte und wenn ihr eine erstklassige Folierung für euer Auto benötigt, seid ihr bei LI Schriften genau richtig. Die Qualität ist einfach perfekt und wir können uns nur nochmals bei dem gesamten Team für diese tolle Leistung bedanken.

 

 

Über Li-Schriften:

Das Experten von Li-Schriften bieten eine Vielzahl von Leistungen an: Scheibentönung, Car Wrapping, Beschriftungen, Schilder, Textildruck und vieles mehr.

 

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Neuer Sponsor: Polar Parts

Wir freuen uns sehr, einen neuen Sponsor in unseren Reihen begrüßen zu dürfen: die Firma Polar Parts mit Sitz in Cadolzburg, konnten wir sofort für unser Projekt begeistern. Dies lag vielleicht auch ein bisschen daran, dass sich bereits unser Zeitungsartikel aus den Fürter Nachrichten auf deren Tisch befand :)

 

Polar Parts stellt uns im Rahmen eines Sponsorings diverse Verbrauchsteile wie Zündkerzen, Filter, Schmierstoffe, Leuchtmittel und vieles mehr zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir das fantastische Angebot erhalten, Ersatzteile fürs Fahrwerk auf Kommission zur Rallye mitzunehmen. Natürlich geht im Fall der Fälle meist das kaputt, wofür man keine Ersatzteile hat, aber dennoch können wir mit den Teilen jede Menge Fälle "on the Road" oder spätestens in der nächsten Werkstatt abdecken. Hierzu von unserer Seite nochmals ein ganz dickes Dankeschön.

 

Jetzt sollten auch alle anderen Teams mit nem 7ner Volvo die Ohren spitzen: Das Ersatzteilkontingent, welches wir auf Kommission erhalten haben, stellen wir in Absprache mit Polar Parts auch euch im Bedarfsfall gerne zur Verfügung. Dazu zählen:

 

- Buchsensatz für VA

- Traggelenk Querlenker

- Querlenkerlager (verstärkt)

- Koppelstange

- Buchse Querlenker

-Buchsen für:

- Stabilisator VA

- Längslenker HA

- Zugstrebe Hinterachse

- Panhardstab links/rechts

- Hilfsrahmen HA

- Spurstangenkopf links/rechts

- Federn VA/HA (verstärkt)

- Stoßdämpfer VA/HA

 

Neues Zubehör: Zusatzscheinwerfer

Das Wochenende wurde wieder fleißig für Erweiterungen unseres Volvos genutzt. Diesmal haben wir uns den vorderen Zusatzscheinwerfern gewidmet. Diese stellen bei schlechten Lichtverhältnissen eine hervorragende Ergänzung der Lichtanlage dar. In der Nacht kamen sie auch gleich zum Einsatz und wurden richtig eingestellt. Ganz nebenbei sehen Sie am Elch einfach nur hervorragend aus. Da die Lichtmaschine im Stand bei allen aktivierten Verbrauchern nun langsam an ihre Grenzen kommt, überlegen wir, kurzfristig noch eine leistungsstärkere Lima einzubauen.

Wir sind in den Fürther Nachrichten

Die Fürther Nachrichten berichten über unser! Robin Lindner von den Fürther Nachrichten hat uns zu Hause besucht und uns zu unserem Projekt befragt. Das Ergebnis kann man in der Ausgabe vom Freitag, 19.05.2017, in den Fürther Nachrichten nachlesen. In einem Artikel zu packen was die Teilnahme am Batic Sea Circle für uns alles bedeutet ist nicht so einfach. Robin haben wir jedenfalls auch schon angesteckt mit der Abenteuerlust und Begeisterung für unsere Charity-Rallye. Wir sind sehr dankbar für das große Interesse an unserem Projekt und freuen uns, wenn wir so auch noch mehr Menschen auf das Kinderheim St. Michael aufmerksam machen können.

250,- € Spende von Wieländer + Schill

Ein großes Dankeschön geht an die Firma Wieländer + Schill, die unser Spendenprojekt mit 250,00 € unterstützt. Vielen Dank, dass unserer Aktion auch überregional so viel Anklang findet.

 

Über Wieländer + Schill:

Wieländer + Schill ist der Spezialist für professionelle Karosserie-Spezialwerkzeuge. Seit über 35 Jahren konzentrieren wir uns auf neue innovative Produkte, die auch in unserem Haus entwickelt werden. Flexibilität und hohe Standards sind ein Garant für unsere Kunden in aller Welt.

 

Brand aktuell ist die Fügetechnik Kleben + Nieten mit unserem Universal-Nietwerkzeug XPress 800 (Bundespreis 2012) und dem Multi-Heizpad-System FlexiTherm. Man kann fast sagen, die beiden Produkte revolutionieren den Klebe- und Nietprozess in den Werkstätten weltweit. Überzeugen sie sich selbst und lassen Sie sich in die Welt der Fügetechnik entführen.

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Bericht in der StadtZeitung Fürth

Zusammen mit dem Artikel der StadtZeitung Fürth, erfolgte bereits die dritte Berichterstattung über unser Projekt in regionalen Zeitungen. Wir freuen uns sehr, dass die Presse die Aktion so gut wahrnimmt und aktiv darüber berichtet.

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Danke Natalie und Patrick

Vielen lieben Dank an Natalie & Patrick für eure Spende. Die 50,00 € werden den Kindern im Kinderheim gezielt zu Gute kommen. Wir sind glücklich, dass neben unserer Familie auch unsere Freunde einen so hohen Einsatz für das Projekt zeigen.

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Danke Miklós

Danke Miklós für die großzügige Spende i.H.v. 100,00 € für das Kinderheim Fürth.

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300,- € Spritgeld von Christine und Fred

Fred und Christine Schmitt unterstützen uns als Streckenpaten mit großzügigen 300,- € Spritgeld. Bei einem Durchschnittsverbrauch unseres Schwedenpanzers von 10 Liter kommen wir damit ca. 2.300 km weit, der Wahnsinn! Aber unsere Eltern unterstützen uns nicht nur finanziell, sondern stehen uns auch immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um den Ausbau unseres Elchs geht. Gemeinsame Rallyeerfahrung haben wir schon im W24 von Uli und Heidi bei den Prichenstadt Classics gesammelt. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung unseres Projekts! Vielen lieben Dank!

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Neuer Sponsor: Firma FÖRCH

Wir freuen uns, dass wir die Firma FÖRCH als Sponsor gewinnen konnten. Da man nie genug Werkzeug haben kann - insbesondere welches von guter Qualität, hat uns FÖRCH einen großen Werkzeugsatz, einen Satz Kraft-Schraubendreher sowie Arbeitshandschuhe zur Verfügung gestellt. Wir sagen vielen Dank!

 

Über die Fa. FÖRCH:

Die FÖRCH Unternehmensgruppe ist ein Ausrüster für Werkstattbedarf sowie für Montage- und Befestigungsartikel mit einem äußerst umfangreichen Sortiment. Dieses umfasst Verbrauchsmaterialien, Werkzeuge, Werkstatt-chemie, Werkstattausrüstung, Diamanttechnik, Bauchemie, Befestigungstechnik, Rohrisolierung, Dachabdichtung, Arbeitsschutz und vieles mehr.

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Team Road Addiction fährt fremd...

...aber nur dieses Wochenende. Am 29.04.17 haben wir an der Oldtimerrallye Prichsenstadt Classics teilgenommen. Ausnahmsweise nicht mit unserem Elch, denn unser Rallye-Fahrzeug war ein Wanderer W24 aus dem Jahr 1938 - ein fantastisches Erlebnis. Danke hierzu an unsere Freunde Uli und Heidi, die das Schmuckstück aus Ihrer Sammlung zur Verfügung gestellt haben. Die Fahrt haben wir natürlich stilecht gekleidet angetreten. Auch bei den Wertungs- und Sonderprüfungen stand der Spass im Vordergrund. Ganz davon abgesehen hat ein 42 PS Vorkriegsfahrzeug keine allzu großen Chancen bei Geschwindigkeits-Prüfungen :) Mit der Startnummer 3 haben wir auf der ca. 120 Km langen Ausfahrt den respektablen 38. Platz von insgesamt 75 Teilnehmern erreicht.

 

Am sonnigen Sonntag war Prichsenstadt Kulisse von jeder Menge Schätze der Automobilkunst. Von Abarth bis VW war gefühlt fast alles Vertreten - verwundert haben wir nur einen einzigen Volvo zu Gesicht bekommen :) Aber egal ob Model T, Trabant, Cadillac oder Porsche...für jeden Geschmack war etwas dabei und wir haben schon Pläne für unsere nächste Anschaffung :)

 

Hier eine kleine Auswahl und Impressionen. Jedem Oldtimer Liebhaber können wir diese Veranstaltung - auch als reiner Besucher - nur ans Herz legen. Aber Achtung: es wird jedes Jahr voller :)

 

 

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200,- € von Julia und Thomas

Julia und Thomas engagieren sich für Kinder und spenden nicht zum erste Mal für ein Charity-Projekt. Diesmal unterstützen Sie mit Ihrer großzügigen Spende i.H.v. 200,00 € unser Projekt und damit die Kinder im Kinderheim Fürth. Mit Ihrer Hilfe können die Talente von den Jungen und Mädchen weiter gefördert werden. Mit dieser Spende haben wir die 3.000 €-Marke geknackt. Wir sind stolz, über das Engagement unserer Familie und die Begeisterung für unser Projekt! Vielen lieben Dank!

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2.000,- € Spende von der AVL DiTEST GmbH

Wahnsinn! Die AVL DiTEST GmbH aus Cadolzburg hat sage und schreibe 2.000,- € an das Kinderheim St. Michael gespendet. Wir sind überwältigt von dem Engagement und einfach nur unglaublich dankbar.

 

Mit dieser äußerst großzügigen Spende liegt unser aktueller Spendenstand bei 2.820,- €. Das heißt allerdings nicht, dass wir uns jetzt zurück lehnen können. Bis zur Rallye ist noch genug Zeit, um weitere Spenden für die Kinder zu sammeln und um Ihnen Ihre Wünsche erfüllen zu können. In diesem Sinne: nicht überlegen...machen!

 

Über AVL DiTEST:
Die AVL DiTEST bietet Produkte und Services für die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung und effiziente Diagnose von im Verkehr befindlichen Kraftfahrzeugen und beliefert damit Fahrzeughersteller, Werkstätten und Prüfzentren. Die Produktpalette erstreckt sich dabei über die Gebiete Abgasmessung, Fahrzeugdiagnose, Klimaservice und (Hochvolt-)Messtechnik.

 

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Wir haben heute ein Foto für euch...

Und nicht nur eins!

 

Beim Fotoshooting letzten Samstag in der fränkischen Schweiz mit Dani sind so viele coole Bilder entstanden, dass wir uns zwischen diesen fast gar nicht entscheiden können.

 

Auf jeden Fall haben wir dank Dani's vollem Profi-Einsatz jede Menge tolle Fotos von unserem Team. Das Topmodel ist dabei eindeutig unser Rallye-Elch.

 

Hier eine kleine Auswahl der Bilder:

 

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Nebelfrontleuchten

Ein weiteres Extra hat es an unseren Volvo geschafft: wir haben die Nebelleuchten, die wir bei unserem letzten Besuch beim Autoverwerter ergattert haben, am Auto angebracht. Hierzu mussten wir u.a. am Frontspoiler die Einsätze ausfräsen, die Kabel im Motorraum verlegen, das Relais verbauen und es mit dem neuen Schalter im Innenraum verbinden. Das Ergebnis ist richtig super geworden, ein Plus an Style und Sicherheit. Am Ende gabs sogar noch ne Belohnung vom Eismann :)

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Shooting mit shotartbydani

Sonne, Kirschblüten, unser Elchi und ein super Fotograf, beste Voraussetzungen für ein tolles Shooting in der Fränkischen Schweiz:

 

Da die Diakonie Nürnberg in Kürze eine Pressemitteilung zu unserem Projekt versenden wird, haben wir uns kurzum entschlossen neue Bilder von uns und unserem Elch zu machen. Die tollen Bilder von Dani kannten wir schon von instagram, umso mehr haben wir uns gefreut, dass er sofort zugesagt hat die Fotos zu machen!

 

Ihr sucht einen kreativen, super netten und zuverlässigen Fotografen, dann schaut unbedingt hier vorbei: https://www.facebook.com/shotartbydani/ oder www.instagram.com/_shotart_vorbei!

 

Die Fotos vom Shooting gibts dann in Kürze hier zu sehen!

 

 

 

 

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Unser Rallye Kit ist angekommen

Juhuu, endlich ist unser Rallye Kit angekommen :D Es enthält u.a. die Aufkleber mit unserer Startnummer, dem offiziellen Logo sowie zwei T-Shirts und weitere diverse Aufkleber. So können wir demnächst damit beginnen unseren Volvo auch mit den (Sponsoren-)Aufklebern zu bestücken.

 

Jetzt beginnt langsam die heiße Phase der Vorbereitung...nur noch knapp 2 1/2 Monate bis zum Start... 

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Ein freier Tag für den Volvo

Was macht man an einem freien Freitag bei Sonnenschein? Ganz klar, man fährt zum Schrottplatz und holt sich Teile für seinen Volvo

 

Zusammen mit Hajo Stuck waren wir unterwegs und sind auch schnell fündig geworden. Wir haben bei dem ein oder anderen Organspender ein paar schöne Dinge gefunden, mit denen wir unseren 7er weiter aufwerten:

 

- Zentralverriegelung (alle benötigten Motoren, Stangen, Kabel und Relais)
- Nebelfrontleuchten (inkl. Halterung und Schalter)
- Sonnenblenden, passend zu unseren blauen Innenausstattung
- Verkleidung der Innenraumbeleuchtung, ebenfalls in passender Farbe
- Abdeckung für die Rückbank (inkl. neuem Hebel zum Umklappen)
- Neues Schloss für Handschuhfach

 

Einen Teil haben wir natürlich auch gleich eingebaut, über den Rest berichten wir demnächst

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Neuer Sponsor: FOLIATEC®.com

Wir haben einen neuen Sponsor für unser Team gefunden und möchten uns an dieser Stelle herzlichst bei der Firma FOLIATEC®.com bedanken. 

 

FOLIATEC.com ist der Spezialist in Sachen Sprüh Folie, Karosserie Sprüh Folie, Lacke und Sprays, Autoglasfolie und Accessoires und stellt uns für unseren Volvo eine hochwertige Scheibentönungsfolie zur Verfügung.

 

Wir haben uns für die Variante "Midnight Reflex Superdark" entschieden. Diese ist blauschwarz und metallisiert und bietet ein Optimum an Blendschutz, Sichtschutz, UV-Schutz und Wärmerückweisung (Wärmerückweisung: 55%, Lichtdurchlässigkeit: 5%, UV-Schutz: 99%).

 

Wir freuen uns riesig über das Sponsoring und werden euch das Ergebnis selbstverständlich ausführlich präsentieren, sobald die Folie angebracht ist.

 

Facebook: FOLIATEC®.com

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Unser Teamlogo - powered by fourplex

Wir freuen uns sehr, euch heute unser neues Teamlogo präsentieren zu können. Wir bedanken uns dabei bei der Firma fourplex, die für uns das Logo entworfen hat und uns darüber hinaus beim Druck der Aufkleber für das Auto tatkräftig unterstützt.

 

Das Logo ist schlicht im schwarz/weiß Vintage Stil gehalten. Was sagt ihr zum Logo? Wir hoffen, es gefällt euch so gut wie uns :)

 

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Autoquartett

Unsere Rallye-Kollegen vom Team Navigate by Mind haben sich für die diesjährige Baltic Sea Circle eine super Idee einfallen lassen: jedes der 250 Teams kann sich seine eigene Autoquartett-Karte erstellen lassen. Das Quartett kann zum Ende der Rallye gekauft werden und die Einnahmen kommen dem guten Zweck zugute. Vielen Dank, Jungs!

 

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Besuch im Kinderheim

Was passiert mit den Spenden?

 

Letzte Woche waren wir nochmal im Kinderheim St. Michael, denn der persönliche Kontakt ist uns sehr wichtig. Hier sind mittlerweile – Dank unseren engagierten Spendern – schon 800,-€ angekommen! Vorgesehen ist damit unter anderem ein Mädchen zu unterstützen, das nach einem schweren Schicksalsschlag im Kinderheim aufgenommen wurde und deren sehnlichster Wunsch es ist, Reiten zu lernen.

 

Diesen Traum möchten wir ihr gerne erfüllen. Die Nähe zu Tieren ist nicht nur tröstend, man lernt auch Verantwortung zu übernehmen. Heilpädagogisches Reiten hilft zu emotionaler Stabilität zu finden und stärkt das Selbstbewusstsein – ein wertvolles Geschenk für einen jungen Menschen, mit nachhaltiger Wirkung.

 

Es sind bereits weitere tolle Aktionen zur Unterstützung der Kinder geplant.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Ausfahrt & Testfahrt nach Obertauern

Letztes Wochenende haben wir uns einen kleinen Kurzurlaub gegönnt, um das Ende der diesjährigen Snowboard-Saison zu besiegeln und um noch einmal zu entspannen und Kraft für die letzten Vorbereitungen der Rallye zu tanken. Gleichzeitig haben wir den Trip genutzt, um unseren Elch ausgiebig auf Herz und Nieren unter Last zu prüfen. Das heißt: 1.000 Km Strecke, rauf auf bis zu 1.700 Höhenmeter und jede Menge Passstraßen mit sportlichen Steigungen und Gefälle.

 

Die Testfahrt verlief einwandfrei, selbst auf den Pässen hat sich der Kleine mit seinen 113 PS wacker geschlagen. Bestes Wetter und strahlender Sonnenschein haben ihr übriges getan und die Vorfreude auf die Rallye noch weiter bestärkt. Mittlerweile können wir es kaum noch abwarten endlich loszufahren.

 

Für uns bedeutet das, dass wir uns jetzt voll und ganz auf die kosmetischen Verbesserungen konzentrieren können. Eine letzte technische Überprüfung wird noch einmal kurz vor dem Rallye-Start erfolgen.

 

Besonders hat es uns gefreut, dass wir mehrmals auf unseren schicken Volvo angesprochen wurden. Wie das wohl erst sein wird, wenn das Styling komplett abgeschlossen ist?

 

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Danke Lydia & Matthias

Wir sind sehr stolz auf die Unterstützung durch unsere Familien. Unser Dank geht an Lydia und Matthias, zum einen für die großzügige Spende für das Kinderheim Fürth i.H.v. 200,00 €, sowie über weitere 200,00 € für die Spritkasse. Ihr seid Spitze :)

Vielen vielen Dank für euren Beitrag und eure große Begeisterung.

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Reparatur Kilometerzähler

Unser Elch leidet bereits schon seit unserem Kauf unter einer typischen Volvo-Krankheit: eine defekte Tankanzeige. Eine Reparatur ist zwar grundsätzlich möglich, allerdings liegen die Kosten für das Ersatzteil aktuell nicht in unserem Budget. Alles halb so wild, schließlich können wir durch einfaches Rechnen mithilfe des Durchschnittsverbrauchs und der gefahrenen Kilometer gut abschätzen wie voll, bzw. leer der Tank ist.

 

Leider ist der Elch kürzlich von einer weiteren Volvo-Krankheit heimgesucht worden: ein defekter (Tages-)Kilometerzähler. Die Ursache hiervon ist ein Plastikzahnrad, von dem ein Zacken abgebrochen ist. Zwar würde es den Abenteuerfaktor ohne funktionierende Tankeinzeige und Kilometerzähler deutlich steigern, aber wir haben das Zahnrad dann doch lieber ausgewechselt. Hierfür musste der Tacho aus den Armaturen ausgebaut werden:

 

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Danke Daniel

Vielen Dank an Daniel Gruber für die Spende i.H.v. 100 € an das Kinderheim Fürth. Nicht nur die Kinder, auch wir freuen uns sehr darüber.

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Großzügige Spende WM Finanz

Das Kinderheim St. Michael Fürth hat seine erste große Spende im Rahmen unserer Spendenaktion erhalten. Wir freuen uns sehr, dass die Fa. WM Finanz unser Projekt für das Kinderheim Fürth mit großzügigen 500,00 € unterstützt und so einen herausragenden Beitrag durch Ihr soziales Engagement für die Kinder leistet. Wir sagen vielen Dank!

Die WM Finzanz bietet Beratungen zu (Haftpflicht-)Versicherungen, zur Altersvorsorge und zur Gesundheitsvorsorge an. Eine abgestimmte Finanzplanung ist für die zukünftige Lebensplanung entscheidend, daher wählt das Team von WM Finanz aus dem breiten Spektrum des Versicherungsmarktes die leistungsstärkste sowie die für Sie kostengünstigste Variante aus.

http://wmfinanz.de/

 

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Status Update: TÜV - Check!

Auch wenn es in den letzten beiden Wochen etwas still war, waren wir nicht untätig. Unser Elch hat nun endlich die TÜV-Abnahme erhalten. Da nun alle sicherheitsrelevanten Dinge erledigt sind, können wir uns voll und ganz dem Aus- und Umbau widmen. Manches ist reines nice to have und nicht unbedingt erforderlich, aber hier ein kleiner Ausblick auf die Dinge, die uns vorschweben:

 

Karosserie:

- Nebelfrontleuchten

- Zusatzscheinwerfer

- Zentralverriegelung

- Dachträger

- leistungsfähigere Batterie

- leistungsfähigere Lichtmaschine

- neuer Zahnriemen

 

Innenraum:

- Radio

- CB Funk

- Spannungsanzeige

- Öltemperaturanzeige

- Öldruckanzeige

- Ausbau Rückbank (Schlafplatz, Stauraum)

- Scheibentönung

 

Natürlich werden noch die ein oder anderen Kleinigkeiten oder Schönheitsreparaturen anfallen.

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Teilelieferung & Sponsoring

Unsere neueste Teilelieferung ist angekommen. Dazu ein herzliches Dankeschön an die Firma SKANDIX, welche uns nicht nur einen kleinen Rabatt, sondern auch gleich Aufkleber für's Auto, T-Shirts und Plüsch-Elche mitgegeben hat.

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Die Spendenseite ist online!

So kannst Du unsere Spendenaktion unterstützen:

 

- Klicke auf das folgende Logo der Rummelsberger Diakonie und Du wirst direkt auf die Spendenseite

  weitergeleitet

- Spende deinen Wunschbetrag per Bankeinzug, PayPal oder Kreditkarte.

- Du kannst als Privatperson oder Unternehmen spenden, anonym oder öffentlich.

- Eine Spendenquittung kann auf Wunsch ausgestellt werden, ab 50,00 € geht diese automatisch zu.

- Du hast die Möglichkeit zu deiner Spende einen Kommentar zu hinterlassen.

- Die Spende wird direkt an unser Spendenprojekt zugeordnet.

 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Zögert nicht uns bei Fragen anzusprechen.

 

Spendenseite

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Kartenmaterial

Das erste Kartenmaterial ist eingetroffen - die ADAC Plus Mitgliedschaft muss sich ja auch ein bisschen lohnen. Jetzt können wir langsam anfangen unsere Route grob zu planen.

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TÜV Vorbereitung

Bevor der Volvo endlich seinen TÜV erhält, sind noch ein paar weitere Dinge zu erledigen:

- Traggelenk vorne erneuern

- Spurstangenköpfe vorne erneuern

- Gummilagerrung erneuern (Buchsen Querstrebe)

- Handbremsseil nachziehen

- Radlauf vorne rechts schweißen

- verdrehte Bremsleitung begradigen (hinten rechts)

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Auspuff - Inspektion

Gestern hat unser Elch seinen neuen Auspuff (ab Kat) erhalten, da der alte schon ziemlich durch war und am Mittelschalldämpfer ein Loch hatte. Jetzt hört er sich wieder anständig an und röhrt nicht mehr so laut wie vorher.

Vielen Dank dazu an das Team von Auto Werner in Fürth, das den Austausch und auch gleich die Inspektion durchgeführt hat.

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Ausfahrt

Heute haben wir den sonnigen und verschneiten Tag für eine kleine Ausfahrt genutzt, um unseren Elch an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Im Schnee hat er sich schon mal pudelwohl gefühlt. Aktuell fehlen ihm nur ein paar Artgenossen die draußen mit ihm spielen.

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Die erste Fahrt - und die erste Reparatur

Am Freitag wollten wir den neuen Auspuff abholen, den wir unserem Elch gönnen. Leider ist der Arme während der Fahrt auf der Straße auf einmal ausgegangen und wollte nicht mehr anspringen. Am Samstag ging es dann erst mal in Ruhe auf Fehlersuche.

 

Symptom:

- Anlasser dreht, aber er springt nicht an.

 

Fehlersuche:

- Benzin i.O.

- Batterie i.O.

- Benzinpumpe und Relais i.O.

- Luftmassenmesser i.O.

- Zündspule i.O.

- Zündkerzen i.O.

 

Nachdem wir eine Zündkerze rausgedreht und den Elch kurz angelassen haben, war ersichtlich, dass der Sprit am Motor ankommt, aber nicht zündet.

 

Nach ein paar Nachforschungen in diversen Foren, haben wir das Zündmodul als möglichen Übeltäter ausgemacht. Also erstmal den Luftfilter ausgebaut, hinter dem sich das Teil verbirgt und das Modul näher betrachtet:

Es war dann doch schon fast offensichtlich. Das Modul selbst war mit einem undefinierbaren Schmodder überzogen, mit dem wohl schon einer der Vorbesitzer das Teil bearbeitet hat. Was auch immer der Hintergedanke war...es war nicht gut. Zusätzlich und die eigentliche Ursache war ein PIN vom Stecker, der eingedrückt war - vermutlich durch falsches bzw. gewaltsames einstecken - weswegen kein Kontakt mehr vorhanden war.

Das Modul und den Stecker haben wir mit WD-40 gereinigt, und der PIN wurde wieder gerade gebogen. Danach zum Test das Zündmodul wieder an der Karosserie angebracht.

Der Moment der Wahrheit: Startversuch...uuuuuund...er läuft wieder wie geschmiert :) Kleine Ursache - Große Wirkung.

 

So sind wir früher zum Schrauben gekommen als wir eigentlich wollten, allerdings ist es natürlich besser, wenn die Fehler jetzt auftreten, als erst während der Rallye.

 

Als nächstes kommt wie geplant der neue Auspuff dran, anschließend bekommt er (hoffentlich ohne weitere Überraschungen) eine frische Plakette.

 

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Unser Auto ist da!

Nach einiger Suche haben wir nun endlich unser Rallye-Fahrzeug gefunden. Es ist ein Volvo 745, den wir ausführlich in unserer Rubrik "Das Auto" vorstellen. Es sind noch einige Arbeiten daran zu machen und wir freuen uns bereits auf die vielen Stunden, die wir mit Schrauben verbringen werden. Übrigens: rechtzeitig vor der Rallye feiert unser Elch im April seinen 30. Geburtstag, d.h. wir bestreiten die Rallye in einem frisch gebackenen Oldtimer.

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Unser Charity Projekt: Das Kinderheim St. Michael in Fürth

Es geht voran! Wir haben unser Herzensprojekt gefunden: das Kinderheim St. Michael in Fürth. Wir waren bereits vorort um gemeinsame Projekte zu besprechen, für die die Spenden verwendet werden sollen. Hier gibt es viel Bedarf an starker Unterstützung: Hobbies von Kindern für die es sonst an finanziellen Mitteln fehlt, Musikinstrumente, Fahrräder, gemeinsame Ausflüge, Lernhilfen und und und. Nach unserem Treffen im Kinderheim wurde unsere Motivation nur noch größer, und wir freuen uns schon auf die Projekte, um gemeinsam wirklich was für die Kinder bewegen zu können.

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Hamburg Städtetrip

Am Wochenende hat es uns für einen Städtetrip nach Hamburg verschlagen. In Spätestens 8 Monaten gibt es ein Wiedersehen mit der Perle des Nordens...

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Unser Blog ist online!

Nachdem die ersten Schritte gemacht wurden, stehen bereits die nächsten fest: die Suche nach dem passenden fahrbaren Untersatz sowie den starken Partnern und Sponsoren, die uns bei unserem Projekt tatkräftig unterstützen. Wir werden an dieser Stelle über alle Aktivitäten berichten und unseren Blog stetig ausbauen.

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